Schulkinder in einer Schule in Malawi.
Jahresbericht 2017

Schulbildung - nicht selbstverständlich

Muss eine einfache malawische Bauernfamilie rechnen können? Um Mais anzupflanzen, braucht es doch keine Mathematik?

Wenn der Bauer nach traditionellen Methoden anpflanzt, geht das ohne Mathe. Doch er wird weiterhin schlechte Erträge erzielen. Seine Frau wird weiterhin mit ihrem Marktstand, ohne es zu merken, Verluste einfahren. Und ohne Bildung erwartet auch ihre vier Kinder der gleiche tägliche Überlebenskampf.

Mit der von TearFund geförderten Methode der nachhaltigen Landwirtschaft vervielfacht die Familie ihre Ernteerträge. Sie pflanzt den Mais in präzisen Abständen: für jede Woche des Jahres eine Reihe, die den Nahrungsbedarf deckt. Die Mutter schliesst sich einer Spar- und Leihgruppe an. Am Ende des Jahres freut sie sich über die Verzinsung ihres Sparkapitals – genug, um ihre Kinder in die Schule zu schicken.

Für all das müssen die Eltern grössere Zusammenhänge verstehen und rechnen können. Auch für einfache Kleinbauern hat Bildung einen realen, positiven Einfluss. Mehrere Zehntausend Menschen haben letztes Jahr davon profitiert. Damit ist unsere Vision, dass Menschen sich aus extremer Armut befreien, wieder ein Stück mehr Realität geworden.

Lesen Sie mehr darüber im TearFund-Jahresbericht 2017.

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Der Jahresbericht 2017 auf Papier

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