Mein Wasserverbrauch

Trinkwasser-Challenge

Im dicht besiedelten, gebirgigen Kabale im Südwesten Ugandas sind die Wasserquellen weit von den Dörfern entfernt. Frauen und Kinder verbringen bis zu vier Stunden täglich mit Wasserholen. Das Wasser ist oft verschmutzt.

Viasi in Uganda geht eine Stunde, um 20 Liter Seewasser zu holen. Sie hat kein Trinkwasser. Im Gegensatz dazu spült eine Person in der Schweiz täglich mit 35 Litern Trinkwasser das WC.

Die Challenge:

  • Laden Sie hier oder in der Spalte rechts die «Strichliliste» für Ihre Trinkwasser-Challenge herunter.
  • Notieren Sie eine Woche lang wie oft Sie und Ihre Familie, Partner oder Mitbewohner das WC spülen.
  • Machen Sie sich im Voraus Gedanken darüber wie viel sie pro Spülung spenden möchten.
  • Und unterstützen Sie damit unser Projekt «Wasser ist Leben» in Uganda. (Spende via Einzahlungsschein oder über den Spendenlink oben rechts).

Wir freuen uns sehr, wenn Sie mit uns hinsehen und für Kinder wie Viasi handeln.

Die Auswirkungen:

Mit Ihrer Unterstützung können wir in einem Projektjahr folgende Punkte umsetzen:

  • 7‘000 Menschen in 5 Dörfern erhalten Zugang zu Wasser.
  • 14‘000 Hygienetrainings (inkl. Latrinenbau) werden durchgeführt.
  • 15 Kilometer Wasserleitungen werden gelegt.
  • 34 Wasserhähne mit frischem Trinkwasser stehen zur Verfügung.
  • 1 Wasserreservoir à 24‘000 Liter wird installiert.

Projektinhalte

Bau und Unterhalt von Wasserversorgungssystemen und Infrastruktur

Unsere lokale Partnerorganisation KDWSP setzt sich für eine ganzheitliche Verbesserung der Lebensgrundlagen der Menschen ein, indem nachhaltiges Management von Wasserressourcen gefördert werden. Dabei werden im Projekt drei Hauptkomponenten umgesetzt:

Die Partnerorganisation unterstützt die Bevölkerung in der Konstruktion von Wasserversorgungssystemen. Dazu verwenden sie Quell- und Regenwasserfassungen.

Das Projekt achtet darauf, dass öffentliche Institutionen wie Schulen und Gesundheitszentren ans Leitungswasser angeschlossen werden und dass der Zugang zu Wasser für benachteiligte Menschen speziell berücksichtigt wird.

Dies macht den Ansatz nachhaltig, weil die Wasserversorgungssysteme von Anfang an Allgemeingut sind. Die Dorfgemeinschaften sind die Eigentümer und für den Unterhalt zuständig.

Schutzmassnahmen zur Minderung der Auswirkungen von Umwelt- und Katastrophenrisiken

In Zusammenarbeit mit der lokalen Bevölkerung in ausgewählten Wasser-Einzugsgebieten werden Umweltrisiken im Zusammenhang mit Wasser – wie Hangrutsche, Überschwemmungen oder Erosion – analysiert. Gemeinsam werden dann Massnahmen geplant, um die Risiken sowie die Auswirkungen von Schäden zu reduzieren.

Verschiedene Technologien und Verfahren zum Schutz der Wasserversorgung und zur Minderung von Umweltrisiken werden gefördert, zum Beispiel Schutz der Quellen vor schädlichen Umwelteinflüssen, Terrassierung von Hängen, Pflanzung von Hecken zur Minderung von Bodenerosion oder Bau von Versickerungskanälen.

Nachhaltige Land-Nutzung ist ebenfalls Teil der Massnahmen, um langfristig die Existenzgrundlage von Familien zu sichern, denn Land- und Forstwirtschaft sind wichtige Einnahmequellen. Deshalb werden Dorfgemeinschaften durch das Projekt im nachhaltigen Umgang mit Ressourcen und in ökologischen Anbaumethoden geschult.

Ziel ist, die Ressourcen zu erhalten und die Versorgung für soziale und wirtschaftliche Aktivitäten zu sichern. Damit werden die betroffenen Familien gestärkt und die Dorf-Wasserversorgungen nachhaltig gesichert.

Sensibilisierung im Bereich Wasser, Hygiene und Gesundheit

Sensibilisierungskampagnen fördern das Verständnis der lokalen Bevölkerung für Wasser, Hygiene und Gesundheit. Sie lernen, wie ungenügende Hygiene und unsauberes Wasser Krankheiten übertragen kann und wie Familien aus lokalen Materialen sanitäre Einrichtungen für den eigenen Haushalt bauen können. Multiplikatorinnen und Multiplikatoren engagieren sich in den Dörfern, um die lokale Bevölkerung zu mobilisieren, damit das Wissen zu nachhaltigem Ressourcenmanagement weiterverbreitet wird.

Partnerorganisation

Die TearFund Partnerorganisation Kigezi Diocese Water and Sanitation Programme (KDWSP) hat über 30 Jahre Erfahrung im Wassersektor. Neben der Distriktverwaltung bildet KDWSP die wichtigste Organisation im Bereich Wasser und sanitäre Einrichtungen im Projektgebiet.

  • KDWSP unterstützt die Bevölkerung beim Bau von Wasserinfrastrukturen und sanitären Anlagen. Sie bildet die Menschen in Gesundheitsthemen, nachhaltiger Landwirtschaft und im Umgang mit Abfällen und Abwasser aus.
  • In den letzten Jahren hat KDWSP im gesamten Kabale-Distrikt über 50 Wasserversorgungen, 187 Wasserreservoirs à 50 m³ und 1'800 Wassertanks à 5 m³ gebaut, 900 Quellen geschützt und 11'500 Haushalte mit individuellen Wassertanks ausgestattet.
  • Klimatische Veränderungen bergen neue Risiken und gefährden die Bevölkerung und die bestehende Infrastruktur. Seit 2012 fokussiert KDWSP deshalb vermehrt auf Quellschutz, nachhaltige Ressourcennutzung, Prävention von Umweltrisiken und energiesparende Massnahmen.
  • KDWSP hat eine exzellente Arbeitsbeziehung mit der Regierung und anderen Akteuren im Wassersektor. In regelmässigen Abständen publizieren sie ihre Erkenntnisse. In den vergangenen 30 Jahren erarbeitete sich die Organisation Kompetenz und Erfahrung mit nationaler und auch internationaler Ausstrahlungskraft.

Projektgebiet

Die Diözese Kigezi deckt sich geografisch mit den Bezirken Kabale, Rubaya und Rubanda. Kabale ist auch die grösste gleichnamige Stadt in der Region. Die Gegend im Südwesten Ugandas ist gebirgig und liegt auf einer Höhe von 1'800 bis 2'600 m.ü.M. Das Gebiet gehört zu den am dichtesten besiedelten in Uganda. Fast die gesamte Bevölkerung im Projektgebiet gehört zur Volksgruppe der Bakiga und spricht Rukiga als Muttersprache. Englisch ist ebenfalls weit verbreitet.

Laden Sie hier die «Strichliliste» für Ihre Trinkwasser-Challenge herunter.

Projekt-Übersicht

LandUganda
GebieteKabale Distrikt, Rubaya und Rubanda

Schwerpunkte

Zugang zu Wasser, Sanitäre Anlagen, Gesundheitsunterricht, Management von Wasserressourcen, Minderung von Umwelt- und Katastrophenrisiken

Partner-
organisation

Kigezi Diocese Water & Sanitation Programme (KDWSP)