Uganda: Zwei Mädchen laufen mit vollen Wasserkanistern auf dem Kopf einen Hügel hinauf nach Hause.
Uganda

Pate werden für Lebenswasser

Uganda hat sich recht gut vom 20-jährigen Rebellenkrieg erholt. Es zeigt sich als soweit friedlich, stabil und wirtschaftlich wachsend. Trotzdem zählt Uganda immer noch zu den ärmsten Ländern der Welt. Das hohe Bevölkerungswachstum von 3,2 % ist in sozialer, wirtschaftlicher und ökologischer Hinsicht eine der grössten Herausforderungen. Sauberes Trinkwasser ist Mangelware.

TearFund hat die Vision, dass noch viele Familien in Uganda sauberes und leicht zugängliches Trinkwasser bekommen. Mit einer Projektpatenschaft helfen Sie uns, dieses Ziel zu erreichen. Wir setzen zusammen mit den lokalen Partnerorganisationen auf verschiedenen Ebenen an:   

Durch das Fassen von Wasserquellen, den Bau von Regenwassertanks und das Verlegen von Leitungen kommt das Wasser in die Dörfer. Lange, anstrengende Fussmärsche entfallen. Die Kinder gehen zur Schule und die Eltern haben genug Zeit, sich um nachhaltige und ertragsreiche Landwirtschaft zu kümmern.

Ebenso wird die Bevölkerung in Hygiene und Gesundheitsthemen geschult. Dank allen Massnahmen wird die Armut reduziert und die Lebensqualität steigt. Weitere Projekte in Uganda engagieren sich gegen Kinderarbeit und für Berufsbildung für Jugendliche.

 

Uganda in Zahlen im Vergleich mit der Schweiz

UgandaSchweiz
Fläche 241'040 km² 41'285 km²
Anzahl Einwohner 35 Mio./ 145 pro km² 8.5 Mio./ 205 pro km²
Lebenserwartung60 Jahre83 Jahre
Kindersterblichkeit (unter 5 Jahren)53/ 1'0004.1/ 1'000
Leben unter der Armutsgrenze (1.90 Dollar/ Tag)19.7%6.6%
Tote aufgr. mangelnder Wasserressourcen und Hygiene32/100'0000.1/ 100'000
Index der menschlichen EntwicklungPlatz 162/ 188Platz 2/ 188
Quellenangaben: https://data.worldbank.org/ http://hdr.undp.org/en/countries

 

 

 

Kurz erklärt

Sauberes Trinkwasser ist Mangelware. Das hohe Bevölkerungswachstum belastet die soziale, wirtschaftliche und ökologische Lage.

Durch den Bau von Regenwassertanks und Leitungen bringen unsere Projekte das Wasser ins Dorf. So fallen lange, gefährliche Fussmärsche weg und die Kinder können zur Schule gehen.

Ausserdem setzt sich TearFund gezielt gegen Kinderarbeit und für Berufsbildung von Jugendlichen ein.

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