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Wir danken Ihnen, wenn Sie TearFund eine Spende anvertrauen. Wir nehmen unsere Verantwortung ernst und investieren ihren Beitrag wirkungsvoll in unserer Projektarbeit. Verschiedene Zertifikate geben Ihnen die Sicherheit, dass unser verantwortungsvoller Umgang mit Ihren Spenden auch extern überprüft wird.

Lesen Sie nach, wieso Sie uns Vertrauen können, wie und wo wir uns zertifizieren und warum uns die Zusammenarbeit mit anderen über Mitglied- und Partnerschaften so wichtig sind. Kurz zusammengefasst: Damit Sie sich sicher sein können, dass Ihr Geld für notleidende Menschen ohne Umwege dort ankommt, wie Sie es sich wünschen. Danke für Ihre Hilfe.

Hilfe für Kinder im Südsudan

Ihre Hilfe macht Schule — Herzlichen Dank!

Das bewirkt Ihre Hilfe


Wir möchten Ihnen herzlich Danke sagen für alles Mittragen von TearFund im vergangenen Jahr. Von vielen Seiten bekamen wir Unterstützung durch grosszügige finanzielle Beiträge und Gebet. Gemeinsam konnte vieles erreicht werden. Wie beispielsweise im Südsudan.

Sogar in den grösseren Ansiedlungen im Südsudan und noch viel mehr in den abgelegenen Dörfern gibt es kaum Schulen. Ausgebildete Lehrer zieht es fast nie in diese Regionen. Dabei ist Bildung der Schlüssel für jegliche positive Veränderung.

Dank Gönnern wie Ihnen konnte unser Partner Across dieses Jahr Schulen in etlichen Dörfern aufbauen und freiwillige Lehrer weiterbilden. Hunderte Kinder und Jugendliche aus verschiedenen Ethnien erhielten Zugang zu Bildung. 

Die enorme positive Veränderung, können Sie am Beispiel von Michael sehen: «Bevor Across hier im Dorf die Schule eröffnete, hatten die Kinder und Jugendlichen nichts, womit sie sich hätten beschäftigen können. Einfach rein gar nichts.»

Für diese Fortschritte sind wir sehr dankbar. Jedoch fehlen uns zum Jahresende für das Bildungsprojekt in Boma noch rund 80'000 Franken. Gerne möchten wir diesen Betrag zu Weihnachten den Kindern in Boma schicken.

Story: Wissen multiplizieren

«An meinem ersten Schultag war ich etwas nervös und bemerkte beim Betreten des Klassenzimmers, dass ich zitterte,» erinnert sich Michael Kinga (22) an seinen Start als Lehrer in Boma. Auch wenn er von seinem kleinen Gehalt alleine nicht leben kann, ist Lehrer zu sein für ihn ein Traumberuf.

Michael steht auf einer staubigen Strasse in Boma: «Bevor ACROSS hier im Dorf die Schule eröffnete, hatten die Kinder und Jugendlichen nichts, womit sie sich hätten beschäftigen können. Einfach rein gar nichts.»

Aufgewachsen ist er in Narus, etwa zwei Tagesmärsche von Boma entfernt. Dort durchlief er die Schule bis zur zweiten Sekundarstufe, was im Südsudan eher ungewöhnlich ist. Doch die Konflikte im Land prägten auch sein Leben entscheidend: «Ich besuchte meine Familie, welche unterdessen in Boma lebte. Während meinem Aufenthalt kam es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen in meinem Heimatort. Es wäre nicht sicher gewesen, zurück zu kehren. Ich entschied, in Boma zu bleiben und eine Arbeit zu suchen.»

Neue Berufung
Es sollte sich als schwieriges Unterfangen herausstellen, Arbeit zu finden. Doch seine Schulbildung kam Michael zugute: Denn Lehrer sind Mangelware im kleinen, abgelegenen Boma. So fragte ACROSS Michael an, ob er nicht als Laienlehrer unterrichten möchte. Mit Freude sagte Michael zu: «Ich habe das Angebot sofort angenommen. Als Lehrer kann ich der Gemeinschaft dienen, in der ich lebe.»

Freud und Leid des Lehrerberufs

Die Nervosität, die Michael während den ersten Unterrichtsstunden begleitete, legte sich allmählich. Er mag es, den Kindern etwas zu vermitteln und ihnen mit Ratschlägen zur Seite zu stehen. «Es ist schön, mit “Lehrer” angesprochen zu werden,» sagt Michael und lacht. Im Schulalltag warten allerdings auch viele Herausforderungen. Michael arbeitet viel und gibt oft Zusatzlektionen, da es einfach nicht genug Lehrpersonen hat.

Wie Michael haben die meisten seiner Arbeitskollegen keine Lehrerausbildung. Bei ACROSS durchlaufen sie ein zweiwöchiges Training, das sie auf ihre Tätigkeit im Klassenzimmer vorbereitet. Sie lernen in diesem Schnellkurs fachliche, didaktische und organisatorische Kompetenzen. Gerade im Umgang mit den Kindern ist Michael gefordert. «Manche Kinder können sehr störrisch sein. Das wirkt sich auf die ganze Klasse aus.

Ich erinnere mich an ein Kind, das sich während des Unterrichts eine Zigarette anzündete. Das durfte ich natürlich nicht tolerieren. Ich stoppte sofort und schickte das Kind zum Direktor. Da die Kinder in einem sehr instabilen Umfeld gross werden, ist es wichtig, dass wir ihnen in der Schule möglichst viel Strukturen mitgeben.»

Ein normaler Tag in Boma

Der beginnt mit einem klar geregelten Tage­sablauf, wo die Schüler aktiv miteinbezogen werden und mithelfen. Am Morgen machen sie zuerst die Klassenräume sauber und ein Lehrer bestimmt, welche Kinder Brennholz holen müssen. Um 8:30 Uhr ist Appell: Die Schüler werden gezählt und alle starten gemeinsam mit ein paar Liedern in den Tag, bevor der offizielle Unterricht beginnt.

Auf Michaels Stundenplan stehen Mathematik, Naturkunde und Sozialwissenschaften. Wenn es Mittag wird, geht er zum Essen nach Hause. Um sich ernähren zu können, muss er nach der Schule noch auf seinem kleinen Feld arbeiten. Er ist froh darüber, dass ACROSS ihm und den anderen Lehrerkollegen immerhin das Frühstück offerieren kann.

Der Lehrer als Vorbild

Michael hat für seine noch junge Zukunft viel vor: «Mein Ziel ist es, meine eigene Ausbildung irgendwann abzuschliessen. Dann möchte ich gerne Medizin studieren und einmal als Arzt tätig sein.» Für seine Schüler, die ihm anvertraut sind, wünscht er sich vor allem Frieden und einen Schulabschluss in der Tasche. Ein solches Papier ist im heutigen Südsudan keine Selbstverständlichkeit. Michael hofft, dass die nachkommende Generation aktiv dazu beitragen kann, den ersehnten Frieden im Südsudan herzustellen.

In seiner Funktion als Lehrer hat Michael einen nicht zu unterschätzenden Einfluss. Hört man sich um, wird von verschiedenen Seiten bestätigt: Lehrer sind im Südsudan allgemein sehr angesehen und die Menschen hören auf ihre Meinung. Ein guter Lehrer kann viel zum Frieden beitragen und die Gemeinschaften positiv beeinflussen.

Bitte spenden Sie jetzt und ermöglichen Sie weiteren hunderten von Kindern und Jugendlichen einen Schulabschluss. Bildung ermöglicht ihnen eine bessere Zukunft abseits von der täglich herrschenden Gewalt im Südsudan. Drücken Sie einfach auf den roten Spendenknopf und helfen Sie mit, unzählige Leben zum Besseren zu wenden.

Kurz erklärt

Bildung ist der Schlüssel für jegliche positive Veränderung. Dank Gönnern wie Ihnen konnte unser Partner Across dieses Jahr Schulen in etlichen Dörfern aufbauen und freiwillige Lehrer weiterbilden.

Hunderte Kinder und Jugendliche aus verschiedenen Ethnien erhielten Zugang zu Bildung.

Leider fehlen uns um das Projekt abzuschliessen, bis zum Jahresende noch rund 80'000 Franken.

Bitte spenden Sie jetzt: Einfach auf den roten Spendenknopf drücken und weiteren hunderten von Kindern und Jugendlichen einen Schulabschluss ermöglichen.

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