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TearFund Schweiz ist ein auf christlichen Werten basierendes Hilfswerk, das sich im Bereich der humanitären Hilfe und der internationalen Zusammenarbeit engagiert, mit dem Ziel, Armut und Benachteiligung im Globalen Süden zu überwinden.


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TearFund-Zertifizierungen

Wir danken Ihnen, wenn Sie TearFund eine Spende anvertrauen. Wir nehmen unsere Verantwortung ernst und investieren ihren Beitrag wirkungsvoll in unserer Projektarbeit. Verschiedene Zertifikate geben Ihnen die Sicherheit, dass unser verantwortungsvoller Umgang mit Ihren Spenden auch extern überprüft wird.

Lesen Sie nach, wieso Sie uns Vertrauen können, wie und wo wir uns zertifizieren und warum uns die Zusammenarbeit mit anderen über Mitglied- und Partnerschaften so wichtig sind. Kurz zusammengefasst: Damit Sie sich sicher sein können, dass Ihr Geld für notleidende Menschen ohne Umwege dort ankommt, wie Sie es sich wünschen. Danke für Ihre Hilfe.

TearFund-Friedensprojekt im Südsudan

Sie befinden sich auf der TearFund-Länder-Aktions-Seite Südsudan im Friedensprojekt in Rumbeck
Die Gewalt zerstörte unser ganzes Leben

Glücklich sind, die Frieden stiften

«In der Nacht kamen bewaffnete Männer aus einem Nachbardorf. Sie töteten zehn meiner Freunde und plünderten alles, was wir hatten: Rinder, Ziegen, Lebensmittel und Kleidung», erzählt Macondok (28) aus Rumbek im Südsudan. Der Auslöser war ein Konflikt unter Viehhirten. Die Folgen für die Dorfbevölkerung waren verheerend: Viele Menschen verloren ihre Lebensgrundlage und flohen. Die Schulen standen leer. Die Zurückgebliebenen wagten es nicht mehr, ihre Felder zu bestellen.

In Macondoks Heimat sind die meisten Männer Bauern und Viehzüchter. Wasserquellen und Weideland sind kostbare Güter. Je knapper diese Lebensgrundlagen werden, desto mehr kommt es zu Konflikten zwischen den Familien-Clans und ethnischen Gruppen.

Von der Gewalt zum Frieden

Dank unserer Friedensarbeit vor Ort erkennen die Menschen in Macondoks Dorf den Teufelskreis, in dem sie leben. Sie lernen in Versöhnungstreffen, Konflikte friedlich zu lösen.

Das Friedensprojekt im Südsudan verfolgt das Ziel die Lebensumstände der Menschen dauerhaft zu verbessern und Strukturen für ein friedliches Zusammenleben aufzubauen.

Das Friedensprojekt kostet 240'000 Franken und beinhaltet u. a. die folgenden Massnahmen:

  • 625 Kinder an 25 Schulen organisieren sich in Friedensclubs und tragen in ihren Familien und Dörfern zu Frieden und Versöhnung bei
  • Schulungen für 120 Bauern fördern die nachhaltige Landwirtschaft und steigern damit die Ernährungssicherheit. Konflikte um natürliche Ressourcen werden so reduziert
  • 40 Lehrpersonen werden ausgebildet und lernen friedliche Konfliktlösung
  • Vier grosse Friedenskonferenzen fördern ein friedliches Miteinander

Schulkinder erzählten unseren Mitarbeitern: «Immer wieder mussten wir wegen Konflikten fliehen, verloren unser Zuhause und konnten nicht zur Schule gehen. Im Friedensclub lernen wir, Konflikte ohne Gewalt zu lösen. Dafür setzen wir uns in der Schule und daheim ein.»

Ihre Spende trägt im Südsudan zum Frieden bei. Werden Sie zum Friedensstifter:

  • Mit Fr. 60.– ermöglichen Sie Friedensclubs für Schulkinder
  • Mit Fr. 120.– schulen Sie eine Lehrperson
  • Mit Fr. 350.– finanzieren Sie eine grosse Friedenskonferenz
  • Sie wollen auf Dauer helfen? Werden Sie Projektpate: Nutzen Sie rechts den roten Button

Partnerorganisation

Die lokale TearFund Partnerorganisation ACROSS arbeitet bereits seit 1972 im Sudan bzw. seit 2011 im Südsudan. ACROSS ist ein wichtiger Akteur vor Ort und verfügt über grossen Rückhalt in der Bevölkerung, in den Kommunen sowie bei den lokalen Entscheidungsträgern und Regierungsvertretern.

ACROSS ist national sowie international gut vernetzt und setzt Projekte in der Humanitären Hilfe und der Entwicklungszusammenarbeit um, unter anderem in den Sektoren Bildung, Gesundheit, Landwirtschaft und kommunale Entwicklung.

Ein Leitsatz von ACROSS lautet «Bildung für alle!».

Projektgebiet

In der Rumbek Region, etwa 420 km nördlich von Juba, sind mangelnde Bildung und das schwache Gesundheitswesen weiterhin eine grosse Herausforderung. Nur jedes achte Schulkind besucht den Unterricht über die vierte Klasse hinaus. Mädchen erhalten oft kaum Bildung, da sie traditionell im Haushalt helfen müssen und früh verheiratet werden. Fast die Hälfte der Lehrpersonen hat keine Ausbildung. Dringende Anliegen der Bevölkerung sind die medizinische Versorgung, Bildung und Frieden.

Die Region Boma ist ein sehr abgelegenes Gebiet nahe der äthiopischen Grenze. Die Zufahrtswege sind nur während der Trockenzeit für fünf Monate im Jahr passierbar. Boma gehört damit zu den am meisten vernachlässigten Regionen im Südsudan. Die Infrastruktur in der Region ist sehr bescheiden.

Corona kennt keine Grenzen — Nächstenliebe auch nicht

Wie kann Projektarbeit in Zeiten des Coronavirus funktionieren? In unserer Übersicht informieren unsere Partner und Mitarbeiter über die aktuelle Lage vor Ort.

Kurz erklärt


Im Südsudan sind die meisten Männer Bauern oder Viehzüchter. Wasserquellen, Acker- und Weideland sind kostbare Güter. Je knapper diese Lebensgrundlagen werden, desto mehr kommt es zu Konflikten zwischen den Familien-Clans und ethnischen Gruppen.

Mit unserem Friedensprojekt wirken wir dem gezielt entgegen und ermöglichen ein friedliches Miteinander.

Projekt-Übersicht

LandSüdsudan
Gebiete

Jebel Boma County, Hauptstadt: Boma
Lakes State, Hauptstadt: Rumbek

Schwer-
punkte

  • Friedensförderung (Friedensclubs, Versöhnungstreffen, Friedenskonferenzen)
  • Lehrerbildung
  • Einschulung von Mädchen
  • Ernährungssicherheit durch Schulungen in nachhaltiger Landwirtschaft
Partner-
organisation
ACROSS

 

 

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