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TearFund-Zertifizierungen

Wir danken Ihnen, wenn Sie TearFund eine Spende anvertrauen. Wir nehmen unsere Verantwortung ernst und investieren ihren Beitrag wirkungsvoll in unserer Projektarbeit. Verschiedene Zertifikate geben Ihnen die Sicherheit, dass unser verantwortungsvoller Umgang mit Ihren Spenden auch extern überprüft wird.

Lesen Sie nach, wieso Sie uns Vertrauen können, wie und wo wir uns zertifizieren und warum uns die Zusammenarbeit mit anderen über Mitglied- und Partnerschaften so wichtig sind. Kurz zusammengefasst: Damit Sie sich sicher sein können, dass Ihr Geld für notleidende Menschen ohne Umwege dort ankommt, wie Sie es sich wünschen. Danke für Ihre Hilfe.

Berufsbildung mit Zukunft

Syrien: Flüchtlinge

 

In Nordsyrien sind erneut Hunderttausende Menschen auf der Flucht. Durch türkische Militärschläge werden viele von ihnen zum wiederholten Mal vertrieben. Viele suchen innerhalb des Landes nach einem sicheren Ort, andere fliehen in den nahen Irak.

Die geflohenen Familien brauchen dringend Unterkünfte, Lebensmittel und medizinische Versorgung. TearFund hilft zusammen mit dem Hoffnungsnetz und der Integral Alliance in verschiedenen Regionen, die Not zu lindern.

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Sie befinden sich im Bereich Länder und Projekte, Peru: Bildung schafft Zukunft
Peru

Berufsbildung mit Zukunft

In der Schweiz betreten jeden Herbst Tausende von Jugendlichen Neuland und starten eine Berufsausbildung. In Peru sind Berufslehren noch wenig bekannt und werden sogar belächelt. Zusammen mit der Partnerorganisation Paz y Esperanza baut TearFund in Peru an einem Berufsbildungssystem, das Nachahmung verdient. Bildung schafft Zukunft.

Erlebt: Marielas Traum

Die Schülerin Mariela (12) ist begeistert vom Bäcker-Kurs: «Der Einblick in die Arbeit einer Bäckerin und in die Lebensmitteltechnologie motiviert mich sehr», sagt sie. «Ich kann mir gut vorstellen, nach dem Schulabschluss einen Beruf in diesem Bereich zu erlernen. So könnte ich die Ernährung in meiner Region verbessern.» Es ist nicht nur die Tätigkeit, die ihr Freude macht: «Ich finde es genial, wenn wir etwas herstellen aus den landwirtschaftlichen Produkten unserer Region. So können wir unsere Bräuche und Kultur erhalten. Danke, dass wir das erlernen dürfen!»

Die geplanten Ausbildungsgänge werden auch Themen wie Unternehmertum und Umgang mit Kundschaft enthalten. Es ist zu hoffen, dass vermehrt junge Menschen in ihren Dörfern Geschäfte aufbauen und lokale Produkte verarbeiten. So können sie Arbeitsplätze schaffen, die Wertschöpfung bleibt in der Region und unterstützt so die gesamte Entwicklung.

Projektinhalt

Laut dem peruanischen Bildungsministerium (MINEDU) besuchen nur 45% der 17- und 18-Jährigen, welche in ländlichen Gebieten leben, die Sekundarschule. In städtischen Gebieten sind es 73%. Im nationalen Vergleich liegt die Region Apurímac auf einem der letzten Plätze. Nur 5 von 100 Schülerinnen und Schülern der zweiten Sekundarstufe erreichen die nötigen Lernergebnisse.

Dies heisst, dass die grosse Mehrheit die Anforderungen der Hochschulen nicht erfüllt. Für diese Jugendlichen ist der Übergang in die Arbeitswelt von Chancenlosigkeit und Enttäuschungen gekennzeichnet. Ohne eine attraktive, adäquate Berufsausbildung ist es den Jugendlichen der Region Apurímac kaum möglich, jemals ein Einkommen zu erzielen, das ihnen und ihren Familien ein würdevolles Leben erlaubt.

Das vorliegende Projekt zielt darauf ab, bereits ab der Sekundarstufe praktische Schulfächer anzubieten, Qualität und die Leistungen der vom Staat stiefmütterlich behandelten Berufsbildungszentren zu verbessern und deren Lehrpläne an die wirtschaftliche Nachfrage der jeweiligen Region anzupassen.

Ausserdem werden folgende Projektziele umgesetzt:

  • Die Qualität und die Leistungen der vier vom Staat betriebenen Berufsbildungszentren werden verbessert und deren Lehrpläne werden auf die wirtschaftliche Nachfrage der jeweiligen Region ausgerichtet.
  • Die Jugendlichen erlernen handwerkliche Fähigkeiten, welche in der lokalen Wirtschaft gefragt sind. Dies gibt den Jugendlichen und jungen Erwachsenen gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Aktuell werden Ausbildungen in den Bereichen Computer- und Informationstechnologie, Computeranwendung, Automobil-Mechanik, Kosmetik, Textilbekleidung und -fertigung, Handwerk und Kunsthandwerk, Gastronomie, sowie als Schreiner/-in, Coiffeur/-euse und Koch/Köchin angeboten.
  • Die Bildungsbehörden und Unternehmen der verschiedenen Stufen werden besser miteinander vernetzt. Sie werden für die Relevanz einer guten Berufsbildung sensibilisiert, damit sie sich für eine effektivere Berufsbildung einsetzen. Dadurch verbessert sich auch der Ruf der Berufsbildungszentren im Vergleich zur akademischen Ausbildung.

Partnerorganisation

Paz y Esperanza («Frieden und Hoffnung») setzt sich seit 1996 für die Rechte der Armen in Peru und ihre ganzheitliche Entwicklung ein. Der Auftrag der christlichen Organisation sind gesellschaftliche Veränderungen und bessere Lebensqualität für alle. Paz y Esperanza setzt sich besonders im Bereich der Menschenrechte und Bildung ein und verfügt über grosse Expertise.

Projektgebiet

Apurímac liegt im südlichen Hochland (Anden) von Peru und ist die zweitärmste Region des Landes.

Projekt-Übersicht

LandPeru 
Gebiet

Apurímac

Schwer-
punkte

Förderung der Berufsbildung Verbessertes Einkommen

Partner

Paz y Esperanza