Sie befinden sich im Bereich Nothilfe, wo es um den Wiederaufbau in Nepal geht
Wiederaufbau in Nepal

Sichere Existenz und Ernährung

In den ärmsten und abgelegensten Winkeln Nepals kämpfen noch immer Menschen mit den Folgen der verheerenden Erdbeben von 2015. Alleinstehende Frauen und junge Mädchen sind in einer besonders gefährlichen Lage: Aufgrund ihrer niedrigen Stellung in der Gesellschaft haben sie wenig Möglichkeiten, ihre finanzielle Situation zu verbessern. Das macht vor allem junge Frauen leicht zu Opfern von Menschenhändlern.

Ende 2019 besuchte unser Projektverantwortlicher Thomas Stahl die bisherigen Nothilfeprojekte in Nepal und zudem eine neue Projektregion. Dort unterstützen wir nun zusammen mit dem Hoffnungsnetz 600 der ärmsten Bewohner und ihre Familien dabei, ihr Einkommen und ihre Ernährung zu verbessern.

Ein Dach ist gut – essen kann man es nicht
Dazu lernen die Beteiligten bessere Methoden im Landbau und der Tierzucht. Sie entdecken zusätzliche Möglichkeiten, ein Einkommen zu generieren, beispielsweise im Tourismusbereich. Darüber hinaus wird erklärt, wie die Projektbeteiligten einen Hausgarten anlegen und so ihre Ernährung verbessern können. Die Menschen organisieren sich in verschiedenen Gruppen. Das fördert das Gemeinschaftsgefühl und die Beteiligten lernen gemeinsam und voneinander.

Geschützt durch Gemeinschaft und Selbstvertrauen
«Wenn eine junge Frau in eine Frauengruppe eingebunden ist, steigt in der Regel ihr Selbstwertgefühl. Das gibt ihr das Vertrauen, dass sie eine Chance hat und ihre Zukunft gestalten kann. Sie wird automatisch weniger anfällig für die Lügen der Menschenhändler. Die Frauen stärken und schützen sich gegenseitig. Das ist eine der Visionen, die wir für dieses Projekt haben», fasst ein Projektmanager nach einem Besuch vor Ort zusammen.

Übersicht

Nothilfe und Wiederaufbau

LandNepal
Schwerpunkte Schwerpunkt: Ausbildung
PartnerorganisationWorld Renew

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