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Xperience 2018: Jeder Meter zählt!

Sauberes Trinkwasser für 4 Dörfer

Juli 2018: Zwölf junge Menschen sind zusammen mit TearFund Schweiz in Uganda. Die Mission dieser Jugendlichen: Vier Dörfer mit sauberem Wasser zu versorgen! Wir berichten in unregelmässigen Abständen von ihren spannenden Erlebnissen. Auch Sie können Teil davon werden und unsere Crowdfunding Aktion für Uganda unterstützen (Button in der rechten Spalte).

 

19.07.18 Suche nach der Quelle

Die Arbeiten haben begonnen. Hier der erste Reisebericht von Deborah Moser:

«Xperience Uganda hat gestartet. Seit Sonntag sind wir, elf junge, motivierte Frauen und Männer zwischen 20-ig und 30-ig jährig, unter der Leitung von Sandra von der Organisation TearFund Schweiz in Uganda. Eigentlich müsste das Projekt «Xperiences» heissen. Bereits die Fahrt vom Flughafen Entebbe bis zum ersten Übernachtungsort in Kampala war vollgepackt mit neuen Eindrücken. Die zwischendurch holprige Strasse führte uns vorbei an Hüttchen, vor welchen Einheimische sassen. Wie der Alltag dieser Leute wohl ausschaut?

Wir wollen hier in Uganda in einem Bergdorf (Kanzhobe) nahe der Stadt Kabale mithelfen ein «gravity flow scheme» zu bauen. Damit wir uns besser vorstellen konnten, wie so ein fertiges «Wasserreservoir» aussieht, wurde uns am Dienstag eines gezeigt. Bei diesem hat die letzte TearFund Gruppe von 2016 mitgeholfen. Das Leben der Menschen, die im Umkreis eines Wasseranschlusses wohnen, hat sich unter anderem dadurch verändert, dass die Kinder nun zur Schule gehen können und die Frauen mehr Zeit haben. Heute haben wir mit der Arbeit bei der Quelle begonnen. Für die Sicherung der Quelle werden viele Steine benötigt. Ein Teil des Teams hat mit den Frauen Steine von einem Hügel zur Quelle transportiert. Die Afrikanerinnen trugen die Steine auf dem Kopf ohne Hilfe ihrer Hände den steilen Hang hinunter. Einige hatten ihre kleinen Kinder auf den Rücken gebunden. Die Ausdauer der Frauen ist unglaublich beeindruckend! Wer keine Steine trug, half mit, die Quelle frei zu graben. Die Freude war gross, als um die Mittagszeit die Quelle sichtbar wurde. Nach getaner Arbeit durften wir ein leckeres Mittagessen der zwei Praktikantinnen von KDWSP geniessen und uns etwas «erholen» beim Spielen mit den vielen Kindern. Wir freuen uns auf die weiteren Begegnungen und Bekanntschaften mit den Dorfbewohnern.»

 

 

18.07.18 Wir beziehen unsere Unterkunft

Jeder hat seinen Schlafplatz und die Moskitonetze sind "montiert". Wir freuen uns auf die vor uns liegende Arbeit mit der Bevölkerung!

17.07.18 Unser Abenteuer beginnt!

Bevor wir selbst Wasserleitungen verlegen, besuchen wir ein Dorf, wo eine andere Gruppe im 2016 bereits bei einer Trinkwasserversorgung mithalf.

Uganda, wir kommen!

Sauberes Trinkwasser ist in Uganda keine Selbstverständlichkeit.

Dafür braucht es auch Wasserleitungen. Ein Meter kostet nur 1.60 Franken – doch wir brauchen etwas mehr als 16 Kilometer Leitungen, um Wasser von einer Quelle bis in die vier Dörfer zu führen. Einen Teil konnten wir bereits finanzieren, nun versuchen wir über 100-days.net noch die Mittel für 6 Kilometer Leitungen zu erhalten. Dafür sind 10'000 Franken notwendig.

Die Jugendlichen reisen auf eigene Kosten nach Uganda und packen kräftig mit an beim Bau der Wasserversorgungen. Seite an Seite arbeiten sie während drei Wochen mit Fachpersonen und der einheimischen Bevölkerung zusammen. Die Arbeiten gehen nach dem Einsatz der Jugendlichen noch weiter. Nach Fertigstellung der Wasserversorgungen werden mehr als 3'800 Menschen Zugang zu sauberem Wasser haben!

Wasser ist eine wichtige Lebensgrundlage. Verschmutztes Wasser aber ist lebensgefährlich. Millionen Menschen weltweit haben immer noch keinen Zugang zu sauberem Wasser. Die Folgen sind Krankheit und Tod. Solche schlimmen Zustände herrschen auch in Uganda. Das soll sich ändern! Mit dem Bau der Wasserversorgung errichten wir in den vier Dörfern an verschiedenen Orten Zapfstellen. Dort können die Dorfbewohner das Wasser beziehen.

Wir konnten bereits in anderen Dörfern solche Wasserversorgungen bauen und die unbeschreibliche Freude der Menschen zu sehen ist sehr berührend.

Die Jugendlichen freuen sich bereits auf ihren Einsatz und darauf, einen echten Unterschied im Leben von so vielen Menschen machen zu können. Meter für Meter arbeiten sie auf dieses Ziel zu. Unterstützen Sie unsere Helden dabei?

Via Spenden-Button oben rechts oder unten rechts können Sie für die Wasserleitungen spenden.

Die Reisegruppe dankt Ihnen für Ihre Unterstützung!

Unsere Wasser-Projekte in Uganda

Die Reiseleiterin

Sandra Gerber, die Leiterin von Nacht ohne Dach, begleitet und führt die Uganda-Reisenden. Sandra wird auch tatkräftig beim Bau der Wasserversorgungen mithelfen.