Frauen und Kinder sitzen vor einer Hütte am Boden.
Jahresbericht 2016

Was bringt uns das?

Die Entwicklungszusammenarbeit (EZA) steht unter kritischer Beobachtung der Öffentlichkeit. Oft hört man die Frage, was sie der Schweiz bringt – gerade im Hinblick auf die Flüchtlinge, die nach Europa strömen, möchte man eine Entlastung sehen. Rasch wird unterschieden zwischen den «echten» Flüchtlingen und jenen, die «nur» sogenannte Wirtschaftsflüchtlinge sind. Dabei sind Hunger und Perspektivlosigkeit ebenso reale Beweggründe zur Flucht wie Krieg und Verfolgung.

Echte Nächstenliebe stellt zuallererst den Menschen in seiner Not in den Mittelpunkt: Familien, die nie dieselben Startbedingungen hatten wie wir, denen wortwörtlich «zum Davonlaufen » zumute ist.

Bei TearFund stellen wir uns immer wieder die Frage: Wie können wir mit den uns anvertrauten Mitteln möglichst viel und langfristig etwas bewirken? «Farming God’s Way» ist ein tolles Beispiel dafür. TearFund fördert eine landwirtschaftliche Anbaumethode, die begeisternde Resultate erzielt. Der Aufwand, auf diese neue Methode umzustellen, ist sehr bescheiden. Die besseren Ernten geben Familien wieder eine Lebensgrundlage.

Lesen Sie in unserem Jahresbericht, wie das genau funktioniert, was Menschen dabei erleben und wie es ihr Leben verändert. Sie erfahren auch, was uns im vergangenen Jahr bewegt hat und wie TearFund gearbeitet hat.

Wenn Sie unsere Jahresrechnung betrachten, werden Sie feststellen: Entwicklungszusammenarbeit ist ein «Verlustgeschäft». Nächstenliebe verschenkt sich. TearFund fragt deshalb nicht: «Was bringt uns das?», sondern «Was bringt es unseren Begünstigten?»

Ein herzliches Dankeschön an alle, die sich letztes Jahr so grosszügig verschenkt und TearFund finanziell unterstützt haben.

Marianne Streiff, Nationalrätin und Präsidentin von TearFund

Adrian Förster, Geschäftsführer TearFund

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