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Gefüllter Einkaufswagen mit Südfrüchten, Fleisch, verarbeiteten Produkten und weiteren Lebensmitteln.

tearinfo 02/09

Verstecktes Wasser im Einkaufswagen

Liebe Leserin, lieber Leser


Im Jahr 1983 grassierte in den südlichen Philippinen eine verheerende Dürre. Gräser und Büsche waren verwelkt und braun. Die Bäume zum Teil kahl. Das grosse Sumpfgebiet, in dessen Nähe meine Familie und ich damals wohnten, war ausgetrocknet. In dieser Zeit besuchte uns unser Nachbar Bapa Tyago. Er verkündete, dass er Wassermelonen anpflanzen wolle. Irgendwo hatte er Samen auftreiben können. Und wirklich: Zu unserem grossen Erstaunen lief Bapa Tyago an diesem Tag auf den ausgetrockneten Sumpf und pflanzte dort in mehreren Reihen Wassermelonen, pro Loch je drei Samen. Da der scheinbar völlig ausgetrocknete Sumpfboden immer noch genügend Feuchtigkeit enthielt, wuchs mitten in der Hitze und Dürre eine prächtige Melonenernte.
Bapa Tayago schenkte uns stolz einige Melonen. Für uns, besonders für die Kinder, waren die erfrischenden Melonenleckerbissen in der sengenden Hitze besser als jedes Glacé. Es ist ein Wunder der Schöpfung, dass wenige Wassertropfen genügen, um vitaminreiche Früchte wachsen zu lassen.
Doch nicht alle Lebensmittel können mit so wenig Wasser produziert werden die Melonen von Bapa. Lesen Sie dazu unseren Hauptartikel zum Thema «verstecktes Wasser im Einkaufswagen».
 

 
Gerhard Bärtschi

Geschäftsleiter

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Fronttext: Verstecktes Wasser im Einkaufswagen

 

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