
- Bild: Reuters/Finbarr O'Reilly, courtesy: www.alertnet.org
Nothilfeaktion
Ich war durstig - ihr habt mir zu trinken gegeben!
Sauberes Wasser ist das Lebenselixier des Menschen. Doch wenn es durch Fäkalien verseucht ist, führt es zu Krankheit und Tod. Wo Latrinen fehlen, muss die Notdurft an unsicheren, abgelegenen Orten verrichtet werden. Viele Menschen – besonders Frauen und Mädchen – werden dadurch in ihrer Würde verletzt.
Weltweit haben mehr als eine Milliarde Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Jeden Tag sterben mehr als 5’000 Kinder unter fünf Jahren wegen verseuchtem Wasser. Das gleicht dem Absturz von 12 Jumbojets voller Kinder!
Verletzte Würde
Wo Latrinen fehlen, wird das tägliche Geschäft auf dem offenen Feld oder um die Siedlungen herum verrichtet. Krankheitserreger gelangen so direkt in Gewässer und in offene Trinkwasserstellen. Viele Frauen und Mädchen sind sexueller Gewalt ausgesetzt, weil sie ihre Notdurft an abgelegenen Orten verrichten müssen. Weltweit leben über zweieinhalb Milliarden Menschen ohne sanitäre Einrichtungen. Ein Skandal, der zum Himmel stinkt!
TearFund-Nothilfe am Beispiel von Ostkongo
Menschen in Krisensituationen sind besonders stark betroffen vom Mangel an sauberem Trinkwasser und sanitären Anlagen. So auch in der Demokratischen Republik Kongo, wo Tausende Zivilisten seit Monaten Opfer von Gewalt, Plünderungen und Vergewaltigungen sind. Viele Menschen mussten zum wiederholten Male fliehen. In Camps für im eigenen Land vertriebene Menschen herrschen oftmals schlimmste hygienische Bedingungen. Das zeigt auch die Geschichte von Bihungo, die in der nebenstehenden Powerpoint-Präsentation erzählt wird.
So hilft TearFund in Notsituationen
Die TearFund-Nothilfeprojekte setzen sich dafür ein, dass Menschenleben gerettet werden und Leid vermindert wird. Zentral sind zudem Präventivmassnahmen und der Wiederaufbau von Lebensgrundlagen. Dazu zählen der Zugang zu sauberem Trinkwasser und sanitären Anlagen.
In der Demokratischen Republik Kongo beispielsweise baut die lokale TearFund-Partnerorganisation in Camps für im eigenen Land vertriebene Menschen temporäre Latrinen, Duschen und Waschbecken. Zudem werden Bohrbrunnen zur Erschliessung und Fassung von Grundwasserquellen (inklusive Schutzmassnahmen) gebaut und Hygieneberater ausgebildet. Denn Wissen um Hygiene kann Krankheiten verhindern.
Auch Sie können mithelfen, Durst zu stillen und Würde zu schenken
Mit Ihrer Spende für TearFund-Nothilfeprojekte unterstützen Sie benachteiligte Menschen in Krisensituationen wie im Ostkongo, in West-Darfur oder in Simbabwe. Sie helfen z.B. mit, Menschen Zugang zu sauberem Trinkwasser und Latrinen zu verschaffen. Erfahren Sie Genaueres in der nebenstehenden Powerpoint-Präsentation!
Herzlichen Dank für Ihre wertvolle Unterstützung!






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