Helpline

Nothilfe: Norden von Kenia

Nahrungsmittelrationen für 700 Haushalte

Verbranntes Land, hungernde Menschen, verendete Tiere. Das ist die schreckliche Realität in weiten Teilen Kenias. Insgesamt leben rund 39 Millionen Menschen in Kenia. Für sechs bis zehn Millionen ist das Trinkwasser knapp. Vier Millionen können sich nicht mehr ausreichend ernähren und sind auf Hilfe angewiesen. In einigen Gegenden sind über 20 Prozent der Kinder unter fünf Jahren akut unterernährt. Besonders hart trifft es Kleinbauern und Viehzüchter. Sie hatten sich von der letzten Dürre im 2006 noch nicht erholt. Die kenianische Regierung hat um internationale Hilfe gebeten.

 

Leruk Siakunye und seine Ehefrau Nacha leben mit ihren Kindern in einem kleinen Dorf im Marsabit-Distrikt in Nordkenia. Vater Leruk berichtet: „Ich habe sechs Kinder, zwei von ihnen sind jünger als 5-jährig. Ich bin Viehzüchter. Früher, vor der schlimmen Dürre im 2006, besass ich eine grosse Rinderherde. Nach der Dürre blieben mir noch eine Hand voll Rinder. Ich dachte, dass ich meine Herde wieder aufstocken könne, doch leider regnete es seit Oktober 2006 fast nicht mehr. Jetzt habe ich nur noch drei geschwächte und abgemagerte Rinder, die keine Milch mehr geben!
Der Regen ist zum Glück jetzt doch noch gekommen, doch es braucht Zeit, bis unsere Tiere wieder stark genug sind, um uns mit Milch und Fleisch zu versorgen. Bis dahin brauchen meine Kinder, meine Frau und ich dringend Nahrungsmittelhilfe. Ich bitte Sie ganz fest, uns zu helfen.“

Humanitäre Katastrophe

Das Welternährungsprogramm (WFP) warnt vor einer humanitären Katastrophe. Aufgrund der Weltwirtschaftskrise verfügt das WFP nicht über die benötigten Mittel und hat die Staatengemeinschaft und die Zivilgesellschaft aufgefordert, sich verstärkt in Kenia zu engagieren um die drohende humanitäre Krise abzuwenden.

Seit Ende des letzten Jahres führt die lokale TearFund-Partnerorganisation im Marsabit-Distrikt in Nordkenia ein Ernährungssicherungsprojekt durch.

Hilfe für die Schwächsten

Die lokale Bevölkerung wird im TearFund-Projekt aktiv miteinbezogen: Sie wählt Massnahmen zur Verbesserung der Infrastruktur, die der gesamten Bevölkerung dienen. Dazu zählt z.B. die Wiederherstellung von Dämmen, welche Regenwasser zurückhalten und als Wasserreserve für Bewässerung, Viehtränke und Trinkwasser dienen. Wenn sich ein Haushalt an solchen Arbeiten beteiligt, erhält er als Gegenleistung Zugang zu Nahrungsmittelrationen. Unterernährte, schwangere und stillende Frauen, sowie Kinder unter fünf Jahren bekommen Ergänzungsnahrung.
Das TearFund-Projekt ergänzt die staatlichen und privaten Ernährungssicherungsprojekte.

Schenken Sie Hoffnung, die nährt

Für CHF 50.- erhält eine Familie ein Paket mit Nahrung für einen Monat. CHF 70.- sind nötig, damit ein unterernährtes Kind während vier Monaten Ergänzungsnahrung bekommt.

 

Wir danken Ihnen ganz herzlich für Ihre wertvolle Unterstützung.

 

 

14. Dezember 2009

 

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PC-Konto 80-43143-0

Ernährungssicherung

Land

Kenia

Gebiet

Norden von Kenia,

Marsabit Distrikt

Schwer-

punkte

Nahrungsmittel-

hilfe, Ernährungs-

sicherung

Partner-
organisation

Christian Community Services of Mount Kenya East (CCSMKE)