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Glückliche Familie vor ihrem wieder aufgebauten Haus.

Nothilfe: Burma

Nothilfe und Hilfe beim Wiederaufbau

Am 22. Oktober 2010 erreichte der Zyklon Giri mit der Stärke 4 nahe der Stadt Kyaukpyu die Küste von Myanmar. Die Städte Myebon, Kyaukpyu, Minbya und Pauktaw sind stark von den Auswirkungen des Sturms betroffen. Es ist positiv zu vermerken, dass die Bevölkerung weit besser auf den Zyklon Giri vorbereitet war, als vor zweieinhalb Jahren beim Zyklon Nargis (Mai 2008), der schlimmsten Katastrophe in der Geschichte von Myanmar, dem über 130‘000 Menschen zum Opfer fielen.

Staatliche Stellen sprechen beim neuesten Unwetter von mindestens 45 Menschen, die dem Zyklon zum Opfer gefallen sind. Über 100‘000 Menschen wurden obdachlos und mindestens eine Viertelmillion Menschen leiden an den unmittelbaren Folgen des Sturms. Unabhängige Stellen schätzen, dass mindestens 200‘000 Menschen auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen sind und mindestens 7‘000 ha Kulturland und viele Trinkwasserstellen stark beschädigt wurden. Zusätzlich zur Nahrungsmittelhilfe benötigen die betroffenen Menschen medizinische Versorgung und Zugang zu sauberem Trinkwasser und sanitären Anlagen. Die betroffene Region ist nur schwer zugänglich und der Transport von Hilfsgütern ist dementsprechend aufwändig. Weite Teile der betroffenen Region sind nur auf dem Wasserweg erreichbar.

Schnelle Reaktion

Die TearFund Partnerorganisation World Concern Myanmar hat lokalen Kirchen und Organisationen in der betroffenen Region ihre Unterstützung angeboten. Bereits vor zwei Jahren konnte die Organisation innert weniger Tage eine ausgedehnte Nothilfeaktion lancieren und somit einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung leisten. Insgesamt wurden damals mehr als 58'000 Familien (rund 240'000 Menschen) in der Deltaregion unterstützt. Die Bevölkerung zeigt einen selbstlosen Einsatz, einen überwältigenden Durchhaltewillen und eine bewundernswerte Bereitschaft zur Zusammenarbeit.

Konkrete und nachhaltige Hilfe

Die TearFund-Partnerorganisation führt neben der aktuellen Nothilfe die Projektaktivitäten weiter. Hauptziel ist die Verbesserung der Existenzgrundlage von gefährdeten Menschen. Um dies zu erreichen, werden Familien beim Reisanbau bzw. beim Zugang zu Land unterstützt. Gleichzeitig erhalten Familien Hilfe beim Ersatz von Zugtieren für die Landwirtschaft. Familien, die in der Fischereibranche tätig sind, werden im Aufbau von kleinen Familienunternehmungen unterstützt. Diese Unterstützung erfolgt unter anderem durch den Zugang zu Mikrokrediten. Im Weiteren wird in den beteiligten Dörfern eine Verbesserung des Zugangs zu sauberem Trinkwasser und eine verbesserte Hygiene angestrebt.
 
Für CHF 260.- erhält eine Familie ein Zugtier (Ochse oder Wasserbüffel) für die Landwirtschaft. CHF 1'750.- sind nötig, um ein sturm- und hochwassersicheres Haus aufzubauen.

 

Wir danken Ihnen ganz herzlich für Ihre Hilfe!

 

 

16. November 2010

                                                                                                                                           Jetzt spenden

Nothilfe und Wiederaufbau

Land

Burma

Gebiet

Ayeyarwady Delta

Ayeyarwady Div.,

Yangon Division

(Rakhine State)

Schwer-

punkte

Ernährungssiche-

rung, Trinkwasser, Siedlungshygiene, Gesundheits-

vorsorge

Partner-
organisation

World Concern

 

Im Namen der begünstigten Menschen in Burma danken wir Ihnen herzlich für Ihre Gebete und finanzielle Unterstützung! Ihre Hilfe bewirkt viel!

 

 

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