Helpline
Glückliche Familie vor ihrem wieder aufgebauten Haus.

Nothilfe: Burma

Hilfe beim Wiederaufbau

Der tropische Wirbelsturm Nargis, der in der Nacht vom 2. bis 3. Mai 2008 über den südlichen Teil des Ayeyarwady Deltas in Burma hereinbrach, war die schlimmste Naturkatastrophe in der Geschichte Burmas. Der Wirbelsturm traf die verarmte Region völlig unvorbereitet und verursachte eine unsagbare Not. Die Hoffnung ist im Land zurückgekehrt, doch es bleibt weiterhin viel zu tun.

Rund 130'000 Menschen starben durch den Wirbelsturm und das Leben von 2,4 Millionen Menschen wurde in Mitleidenschaft gezogen. Hunderte von Dörfern, die für die Nahrungsmittelproduktion von entscheidender Bedeutung sind, wurden vollkommen zerstört.

Grosser Erfolg

Die TearFund-Partnerorganisation World Concern lancierte innert weniger Tage nach der Katastrophe eine ausgedehnte Nothilfeaktion und leistete einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung der Katastrophe. So konnte verhindert werden, dass es noch mehr Todesopfer gab. Insgesamt wurden mehr als 58'000 Familien (rund 240'000 Menschen) in der Deltaregion unterstützt.

Bewundernswerte Bevölkerung

Nun kehren die Dörfer in den betroffenen Gebieten grösstenteils zur Selbstversorgung zurück. Dieser Erfolg darf sicher zu einem gewichtigen Teil dem engagierten und kompetenten Team der TearFund-Partnerorganisation zugeschrieben werden. Das grösste Lob aber gebührt der Bevölkerung. Sie zeigt einen selbstlosen Einsatz, einen überwältigenden Durchhaltewillen und eine bewundernswerte Bereitschaft zur Zusammenarbeit.

Die meisten Familien sind nun wieder allmählich in der Lage, genügend Einkommen zu erwirtschaften, um ihren Lebensunterhalt auf dem selben Niveau wie vor der Naturkatastrophe zu bestreiten. Die Hoffnung auf eine bessere Zukunft ist zurückgekehrt. Das darf jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich nach wie vor viele Menschen in einer sehr kritischen Lage befinden.

Konkrete und nachhaltige Hilfe

Deshalb führt die TearFund-Partnerorganisation die Projektaktivitäten weiter. Das Hauptziel der Unterstützung ist, die Existenzgrundlage von gefährdeten Menschen zu verbessern. Um dies zu erreichen, werden Familien beim Reisanbau bzw. beim Zugang zu Land unterstützt. Gleichzeitig erhalten Familien Hilfe beim Ersatz von Zugtieren für die Landwirtschaft. Familien, die in der Fischereibranche tätig sind, werden im Aufbau von kleinen Familienunternehmungen unterstützt. Diese Unterstützung erfolgt unter anderem durch den Zugang zu Mikrokrediten. Im Weiteren wird in den beteiligten Dörfern eine Verbesserung des Zugangs zu sauberem Trinkwasser und eine verbesserte Hygiene angestrebt.

 

Für CHF 260.- erhält eine Familie ein Zugtier (Ochse oder Wasserbüffel) für die Landwirtschaft. CHF 1'750.- sind nötig, um ein sturm- und hochwassersicheres Haus aufzubauen.

 

Wir danken Ihnen ganz herzlich für Ihre Hilfe!

 

 

14. Dezember 2009

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PC-Konto 80-43143-0

Nothilfe und Wiederaufbau

Land

Burma

Gebiet

Ayeyarwady Delta

Ayeyarwady Division,

Yangon Division

Schwer-

punkte

Zugang zu Trinkwasser, Nahrung, Gesundheits-

vorsorge und Einkommen

Partner-
organisation

World Concern

 

Im Namen der begünstigten Menschen in Burma danken wir Ihnen herzlich für Ihre Gebete und finanzielle Unterstützung! Ihre Hilfe bewirkt viel!