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Ein kleines Mädchen liegt im Krankenbett, gross im Bild ist ihre eingeschiente Hand.
Bild: Ray Tollison, World Relief USA

Nothilfe

Rasche Hilfe in Krisen und Katastrophen

Am 12. Januar 2010 veränderte ein Erdbeben Haiti  innerhalb von 35 Sekunden. Hunderttausende Menschen kamen beim schweren Erdbeben ums Leben, Millionen wurden verletzt, traumatisiert, erschüttert. Nun sind die Menschen zusätzlich durch Cholera bedroht. Die TearFund-Partnerorganisation World Relief ist seit Jahren in Haiti tätig. Innerhalb von Stunden waren die Mitarbeitenden an der Arbeit, um Nothilfe zu leisten.

 

Nothilfe-Fonds für schnelle Unterstützung

Für diese schnelle Reaktion sind die Helfer vor Ort auf finanzielle Mittel angewiesen. Solche Mittel werden auch von TearFund zur Verfügung gestellt – und zwar noch bevor die Spenden in der Schweiz eingehen. Möglich macht dies ein Nothilfe-Fonds. Damit können die nötigen Mittel fliessen, ohne dass wertvolle Zeit verloren geht.

Erfahrene Partner in der Nothilfe

Haiti
Noch immer leben in der haitianischen Hauptstadt über eine Million Menschen auf engstem Raum unter bedenklichen Hygienebedingungen. Es ist kaum noch möglich, eine grosse Ausbreitung der Cholera zu stoppen. Die Seuche ist hochansteckend und führt ohne Behandlung meist zum Tod durch Austrocknung. Entscheidend sind rasches Handeln, die Verfügbarkeit von Arzneimitteln (v.a. rehydrierende Lösungen, die dem Körper rasch die verlorene Flüssigkeit ersetzen) und Desinfektionsmitteln sowie geschulte Personen. Die TearFund Partnerorganisation setzt in der Nothilfe in Haiti stark auf die Schulung von langjährigen freiwilligen Mitarbeitenden aus lokalen Kirchgemeinden. Auf diese Weise können 7500 Menschen erreicht werden. Mehr zur aktuellen Lage in Haiti

 

Südasien
Überschwemmungen sind in vielen Gebieten der Erde in der Regenzeit alltäglich. Doch wenn sie wie in diesem Jahr in Pakistan oder 2009 in Bangladesch katastrophale Ausmasse erreichen, sind die Betroffenen auf Solidarität angewiesen. In Pakistan ging es darum, Kinder vor dem Verhungern zu retten. Familien, die alles verloren hatten, erhielten Material für Notunterkünfte, Koch- und Hygienekits sowie Lebensmittelrationen. So konnten über 4000 Familien Hilfe erfahren. TearFund Nothilfe in Pakistan


Burma
Am 22. Oktober 2010 erreichte der Zyklon Giri mit der Stärke 4 nahe der Stadt Kyaukpyu die Küste von Burma (Myanmar). Die Bevölkerung war weit besser vorbereitet als vor zweieinhalb Jahren bei Zyklon Nargis (Mai 2008), der schlimmsten Katastrophe in der Geschichte von Myanmar, dem über 130‘000 Menschen zum Opfer fielen. Trotzdem wurden über 100‘000 Menschen obdachlos. Zusätzlich zur Nahrungsmittelhilfe benötigen die betroffenen Menschen medizinische Versorgung und Zugang zu sauberem Trinkwasser und sanitären Anlagen.
Wie 2008 unterstützt die TearFund Partnerorganisation World Concern Myanmar lokale Kirchen und Organisationen in der betroffenen Region in ihren Nothilfeaktivitäten. Dank der grossen Erfahrung konnte innert weniger Tage eine ausgedehnte Nothilfeaktion lanciert werden. TearFund engagiert sich weiterhin im Wiederaufbau.
 Erfahren Sie mehr zur Nothilfe in Burma.

Damit TearFund erfahrene Partnerorganisationen im Katastrophenfall rasch mit einem Startkapital unterstützen kann, sind freie Mittel notwendig, die nicht an bestimmte Projekte gebunden sind. Mit einer Unterstützung des Nothilfe-Fonds machen Sie schnelle Hilfe möglich.

 

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