Follow us:

Facebook Twitter
Kinder in einer Tagesstätte mit ihrer Betreuerin.

Peru

Begleitung von Familien im Slum Huaycan

Im Umkreis der peruanischen Hauptstadt Lima wachsen die Armenviertel. Je weiter an der Peripherie dieser Gegenden man wohnt, desto armseliger ist das Leben. Für Familien sind die Herausforderungen riesig. Entweder arbeiten die Eltern den ganzen Tag in der Stadt oder sie resignieren und verfallen dem Alkohol. In beiden Fällen sind die Kinder auf sich alleine gestellt und die Gefahr ist gross, dass sie sich kriminellen Banden anschliessen.

Projektgebiet

Projektgebiet

TearFund-Geschäftsleiter Johannes Günthardt beschreibt seinen Eindruck vom Armenviertel Huaycan: „Zuerst fahren wir durch ein Gebiet, das schon vor einigen Jahren von Immigranten besiedelt wurde (die sogenannten Zonen A,B,C). Hier ist die Durchgangsstrasse noch geteert, es gibt einfache, solide Häuser. Bald bewegen wir uns auf einer Staubstrasse mit Schlaglöchern. Immer steiler geht es aufwärts. Wir parken und stapfen auf sandigen Trampelpfaden in das Projektgebiet, die Zonen Q,R,Z. Hier haben sich die in den letzten 2 Jahren immigrierten Familien eine Bretterbude ohne Wasser und Toilette hingestellt. Viele der Bewohner sind nirgens registriert.

Für diese  Familien ist der Alltag hart. Sie lebten früher als Bauern im kühlen Hochland. Im Slum ist es heiss und eng, es herrscht eine andere Kultur. Die Eltern sind meist von morgens bis abends weg zur Arbeit im Grossraum Lima, die Kinder sind auf sich gestellt."

 

 

Partnerorganisation

Partnerorganisation

Agape entstand im Jahre 1992, als die peruanische Lehrerin Elsa Chigne damit begann, Kinder von der Strasse zu holen und sie vor sexueller Ausbeutung zu schützen. Diese Arbeit wurde unter der Leitung von Ruth Alvarado im Jahre 2005 auf das riesige Slumgebiet von Huaycan ausgeweitet. Die vielen freiwilligen Mitarbeitenden werden regelmässig geschult und professionell unterstützt.

Projektziele

Projektziele

Gefährdete Kinder erhalten eine ganzheitliche Betreuung. Sie werden von der Strasse geholt oder davor bewahrt, in Drogensucht und Kriminalität abzurutschen. Sie werden seelsorgerlich und psychologisch betreut, Familien werden gestärkt.

Zudem werden Eltern, Lehrpersonen, Amtsträger, Pastoren und Beamte für die vielfältigen Probleme in diesem Gebiet sensibilisiert, insbesondere die Gefahren der Bandenbildung oder von häuslicher Gewalt und sexuellem Missbrauch.

 

Arbeitsweise

Arbeitsweise

Agape begleitet und unterstützt Familien in Huaycan auf vielfältige Weise. Von grosser Bedeutung ist die Betreuung der Kinder während der Abwesenheit der Eltern in Kindertagesstätten und Teenager-Gruppen. Dazu gehört auch Aufgabenhilfe. Eltern werden unterstützt mit Workshops und der Förderung von Kleinunternehmen durch Schulung, Begleitung und Mikrokredite.

Wesentlich bei dieser Arbeit ist die Mitarbeit von Kirchen und Freiwilligen. Die Familien werden durch die freiwilligen Mitarbeitenden besucht, gemeinsam werden die dringendsten Probleme identifiziert und entsprechend dem Bedarf erfolgt gezielte Unterstützung.

Erlebt

Erlebt

Der zwölfjährige Daniel aus Huaycan erzählt:

«Mein Vater hat die Familie verlassen. Meine Mutter kam alleine nicht mit mir und meiner Schwester zurecht. So begann ich, auf der Strasse herumzulungern und kam mit älteren Kindern in Kontakt, die Alkohol hatten. Dabei wurde ich in Prügeleien verwickelt. Meine Mutter dachte, sie würde mich verlieren.
Heute ist so vieles besser. Unsere Kirche schickte Elena bei uns vorbei, eine freiwillige Mitarbeiterin von Agape. Agape führt zum Beispiel Kurse durch, die den Menschen helfen, ihre Probleme überhaupt zu sehen und unterstützt sie dann bei der Lösung. Die Mitarbeitenden teilen Gottes Liebe mit uns. Wir gehen jetzt zur Kirche, wo unser Pastor mit Agape zusammenarbeitet. Meine Mutter möchte, dass sich unser Leben verändert. Wir beide verstehen uns jetzt viel besser, sie hilft mir sogar bei den Hausaufgaben. Ich treibe mich nun nicht mehr auf der Strasse herum und ich danke Gott für meine glückliche Familie.»

                                                                                                                         .

Spenden Sie jetzt und unterstützen Sie Familien im Slum von Huaycan, Peru

Spenden Sie jetzt und unterstützen Sie Familien im Slum von Huaycan, Peru

Meine Spende für Begleitung von Familien in Peru:
Betrag und Zahlungsart
Adressdaten
Ich interessiere mich für:
Mitteilungen / Informationen
So habe ich von TearFund erfahren:

Begleitung von Familien im Slum Huaycan

Land

Peru

Gebiet

Lima

Schwer-

punkte

Tagesbetreuung

für Kinder,

Begleitung von

Familien

Partner-
organisation

Verein Agape

 

Weiterempfehlen
 | PDF herunterladen
TearFund Schweiz
Hilfswerk der Schweizerischen
Evangelischen Allianz
Josefstrasse 34
8005 Zürich
Tel. 044 447 44 00
Fax 044 447 44 05
» E-Mail

PC-Konto 80-43143-0

Zertifizierungen:

Partner-Mitgliedschaften