Nothilfe Philippinen: Fünf junge Mädchen stehen in der Abendsonne am Strand und lächeln in die Kamera.
Nothilfe Philippinen

Das Überleben des Sturms überleben

Am 8. November 2013 fegte der schreckliche Taifun Haiyan über die Philippinen. Er hinterliess Zerstörung und Verlust. Seither gilt es für viele Überlebende das Leben danach auch zu überleben. Sie haben alles verloren. Auf sich allein gestellt das Leben wieder aufzubauen, ist schwierig. Tearfund Schweiz und die lokalen Partnerorganisationen PCMN und FH* helfen dabei.

„Es war einfacher den Sturm zu überleben, als dessen Folgen…“, sagte eine Betroffene beim letzen Projektbesuch. Oft ist es mit der akuten Nothilfe nicht getan. Auch wenn nicht mehr viel darüber berichtet wird, stehen die Betroffenen nach dem ersten Schock vor grossen Schwierigkeiten. Sie haben alles verloren. Damit fehlen ihnen die Möglichkeiten, sich selbst zu versorgen.

Im Anschluss an die Katastrophenhilfe engagiert sich TearFund Schweiz deshalb dafür, dass auch die Not der Folgekrise überwunden wird. Zusammen mit lokalen Partnerorganisationen unterstützt TearFund in acht Dörfern 332 Familien mit Material und Schulung. Sie können so ihren Lebensunterhalt wieder aufbauen. Zudem werden soziale Einrichtungen gefördert, um die Widerstandsfähigkeit der Bevölkerung zu stärken. Ebenso organisiert TearFund Schweiz die Vermittlung von Know-how in Bereichen wie nachhaltige Agrikultur, lokale Wirtschaft und Handel und soziales Engagement.

Obwohl einiges äusserlich wieder an seinem Platz steht, braucht es Zeit bis auch seelische Wunden verheilt sind. Aber es gibt Hoffnung! Das sieht man daran, dass die Farben mehr und mehr zurückkehren. Das Grau der Zerstörung wird verdrängt durch den Mut, den die Begünstigten durch den Wiederaufbau schöpfen.

Übersicht

Nothilfe und Wiederaufbau

LandPhilippinen
Gebiet

Insel Samar

Schwerpunkte

Trinkwasser-versorgung,
Wiederaufbau, Betreuung traumatisierter Kinder

Partnerorganisation 

Philippines Children's Ministries Network (PCMN), Lingap