Mädchen trägt ihren kleinen Bruder auf dem Rücken und blickt traurig in die Kamera.
Nothilfe Mosul / Irak

Wir wünschen uns Frieden und ein Zuhause

Im Norden Iraks sind Zehntausende Menschen vor dem IS geflohen und leben in Notunterkünften. Infolge der Rückeroberung Mosuls wächst die Zahl der Vertriebenen täglich. Sie leiden unter prekären hygienischen Bedingungen und drückender Hoffnungslosigkeit.

So wie Mosul überrannte der IS auch Sinjar, eine Stadt im Norden des Iraks, die einmal 90‘000 Einwohner zählte. Die selbsternannten Gotteskrieger töteten 5‘000 Männer und kidnappten 400 Mädchen und Frauen, um sie als Sexsklavinnen zu verkaufen. 50‘000 Menschen flohen.

Die Menschen brauchen dringend Unterkunft und Lebensgrundlage
TearFund arbeitet vor Ort mit verlässlichen, langjährigen Partnern zusammen. Wir rechnen mit 80’000 Menschen, die versorgt werden müssen. Als Sofortmassnahme erhalten 6‘000 Vertriebene Trinkwasser und sanitäre Anlagen. Wie Sie auf den Bildern erkennen, ist die Hilfe bereits mit Erfolg angelaufen.

Damit die Menschen ein Einkommen haben, geben wir ihnen berufliche Starthilfe.

Ihre Spende hilft vor allem den auf sich allein gestellten Frauen. Wir schulen sie, entwickeln mit ihnen eine Geschäftsidee und geben ihnen dafür die Anschubfinanzierung.

Ihre Spende rettet Leben

Mit CHF 45.- kann die Trinkwasserversorgung für eine Person sichergestellt werden.

Herzlichen Dank für Ihre Hilfe!

Übersicht

Nothilfe und Wiederaufbau

LandIrak
Gebiet

Region Mosul

Schwerpunkte

Wasser, Hygiene, Aufbau einer Existenzgrundlage

Partnerorganisation 

Tearfund UK

Die TearFund-Hilfe vor Ort


Betsy Baldwin ist unsere Irak-Verantwortliche von Tearfund UK. Sie schreibt: «Wir rechnen mit der grössten und komplexesten humanitären Krise dieses Jahres. Seit Monaten arbeiten wir daran, rund um Mosul die Hilfe für die Flüchtenden aufzugleisen.

Zusammen mit unseren Partnern bauen wir Wasserleitungen, Toiletten und Duschen, installieren Wassertanks und aktivieren alte Wasser-Bohrlöcher.»

Anschliessend folgt die dauerhafte Hilfe zur Einkommensförderung, damit sich die Menschen wieder eine Existenz im eigenen Land aufbauen können.

Hilfe, die ankommt

«Ich heisse Ade und komme aus Sinjar. Als uns der IS überfiel, floh ich. Seitdem lebe ich in einem Auffanglager, 3 Stunden von zu Hause entfernt. Lange Zeit verbrachte ich jeden Tag damit, Wasser von einem weit entfernten Brunnen zu holen. Rund 5 Stunden täglich lief ich hin und her. Seit wir von TearFund einen Wassertank bekamen, ist unser Leben so viel einfacher geworden.»

In Zusammenarbeit mit