65 Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht. Und ein Ende ist nicht in Sicht. Lesen Sie hier, wie Sie konkret helfen können. Bild: TearFund Neuseeland
65 Millionen Flüchtlinge weltweit ...

Entwurzelt und ohne Heimat


Zähle die Tage meiner Flucht, sammle meine Tränen in deinen Krug; ohne Zweifel, du zählst sie. Psalm 56,9. (Luther Übersetzung)

Wir denken an die mittlerweile 65 Millionen Menschen, die weltweit auf der Flucht sind. Darunter auch Ayenyo und ihre Kinder: «Meine Kinder und ich haben Albträume, die Bilder der sterbenden Menschen um uns herum verfolgen uns.»

Jede Person hat ihre eigene Geschichte. Gemeinsam ist ihnen, was wir uns hier nur schwer vorstellen können: Sie mussten das Zuhause zu verlassen, sich von Freunden und der Familie trennen. Und nur die Hoffnung bleibt, dass es irgendwo anders einen Ort gibt, wo alles gut wird.

Nehmen Sie sich heute, am Welttag für Zufluchtsuchende ein paar Minuten Zeit: Wie könnten Sie aus Nächstenliebe zu einem dieser Menschen handeln, der so dringend etwas Hoffnung braucht?

Ayenyo floh mit ihren Kindern von der Gewalt im Südsudan nach Norduganda. Was sie unterwegs erlebten, lässt sie nicht mehr los: «Meine Kinder haben sterbende Menschen gesehen. Ich musste mit ihnen an diesen Menschen vorübergehen, damit wir uns selber retten konnten. Meinen Mann habe ich aus den Augen verloren, ich weiss nicht, ob er noch lebt.»

Nun wohnt die Familie vorerst in einem Flüchtlingscamp mit 300'000 anderen Vertriebenen. TearFund unterstützt dort zusammen mit seinen Partnern von Integral den Bau von sanitären Anlagen. 

Auch bei Mosul im Irak sind wir mit unseren Partnern von Tearfund England vor Ort. Aufgrund der schweren Kämpfe mussten Zehntausende Menschen aus der Stadt fliehen und leben nun in Flüchtlingscamps oder inoffiziellen Notunterkünften. Dort sind die hygienischen Bedingungen äusserst prekär.

Wir unterstützen ein Projekt, dass die Menschen mit sauberem Trinkwasser versorgt und dringend benötigte sanitäre Anlagen baut.

So können Sie helfen:

Werden Sie Projektpate

Ermöglichen Sie benachteiligten Menschen ein besseres Leben und bewirken Sie eine maximale Wirkung vor Ort! In unseren Patenschafts-Berichten halten wir Sie über die positiven Auswirkungen Ihrer Patenschaft auf dem Laufenden und lassen Sie am Leben unterschiedlicher Menschen teilhaben, wie z.B. der Schwestern Doreen und Jouvllet. Für die beiden Uganderinnen eröffnen sich ungeahnte Möglichkeiten.

Gut zu wissen

Warum hat TearFund keine persönlichen Kinderpatenschaften? Lesen Sie hier mehr über unsere Gründe.

Kriegsgebiet Mosul

«Ich heisse Ade und komme aus Sinjar. Als uns der IS überfiel, floh ich. Seitdem lebe ich ohne meinen Mann in einem Auffanglager, 3 Stunden von zu Hause entfernt. Lange Zeit verbrachte ich jeden Tag damit, Wasser von einem weit entfernten Brunnen zu holen. Rund 5 Stunden täglich lief ich hin und her. Seit wir von TearFund einen Wassertank bekamen, ist unser Leben so viel einfacher geworden.»