Aktuell
01. Dezember 2011: Weltaidstag
Bekämpfung von HIV/Aids durch Budgetkürzungen bedroht
Immer noch leben weltweit schätzungsweise über 34 Millionen Menschen mit HIV/Aids - eine Million mehr als noch im letzten Jahr. 2010 wurden 2.7 Millionen Menschen neu mit dem Virus infiziert und 1.8 Millionen Menschen starben an den Folgen von HIV/Aids.
Obwohl die Verbreitung von HIV in Afrika weltweit am grössten ist, leben auch in der Schweiz ca. 25‘000 Betroffene. Gemäss der UNO-Aidsorganisation UNAIDS ist weltweit die Zahl der jährlichen Neuinfektionen zurückgegangen, was unter anderem auf verbesserte Erfassund und Betreuung der Betroffenen zurückzuführen ist.
Damit diese Zahl weiter zurückgeht, braucht es kontinuierliche Unterstützung der betroffenen Länder, v.a. in Afrika, wo 70% der betroffenen Patienten durch Gelder des Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria (GFATM) finanziert wird. Doch diese Mittel sind gefährdet, da die notwendigen Finanzierungen fehlen. Weltweit wurden die Budgets für diesen Fond (GFATM) von den Geberländern gekürzt. Zum heutigen Weltaidstag werden die Regierungen daher aufgefordert, die bisherige, wirkungsvolle Arbeit weiter zu ermöglichen.
In allen Projekten von TearFund Schweiz wird die ganzheitliche Bekämpfung von HIV/Aids als Querschnittsthema einbezogen. Besonders bei den Projekten im südlichen Afrika ist das Thema Schwerpunkt in der Projektarbeit, so im HIV/Aids-Projekt in Malawi und in allen Projekten in Sambia .
(Quellen: AIDSFOCUS.CH und Aidshilfe Schweiz)



















