
Einsätze, die verändern
Uganda Gruppeneinsatz 2009
Bericht vom Montag, 17.08.2009
Ein ABC aus Uganda
Ameisi – so wird das Wasser in Rutschiga genannt – braucht es zum
Bohnen kochen, welche in der
Community of Buhumba gegessen werden. Dank
Diane’s und Monicas Übersetzungshilfe schlagen wir uns ganz gut durch den Alltag. Viele Mutschiga (Einheimische) besitzen keinen grossen
Englischwortschatz. Jedoch um mit den Kindern Wasser zu
“Fetchen” (herbeibringen), genügt es auf jeden Fall.
Gerne fragen sie
“How are you” und erwarten ein
“I am fine”.
Jego (Ja) uns geht es wirklich gut! Letzten Mittwoch fuhren wir nach
Kigazi und besuchten ein Projekt, in welchem Frauen (Ingenieurinnen) einen 4000-Liter Wassertank bauen. Auf dem Rückweg genossen wir die Aussicht auf den fantastischen
Lake Bunyonyi.
Matoke (Kochbananen) essend, verbrachten wir unser freies Wochenende auf der kleinen idyllischen Insel
Nyuyera. Zur Abwechslung gab es gefüllte
Omeletten mit Kartoffeln zum Morgenessen. Für eine gewisse
Person ist das tägliche Füsse waschen immer noch eine
Qual. Am 14. August 2009
Regnete es seit Mai das erste Mal. Dabei kam unser
Schlaf zu kurz, da es unaufhörlich auf das Wellblechdach prasselte. Am Sonntag werden wir mit dem Motorboot und Auto nach Kabale in den Gottesdienst
Transportiert. Nächste Woche fahren wir wieder zu
Unserem Zuhause Buhumba, um den
Verputz und Deckel am
Wassertank fertig zu bringen. Die
Xund und gfraessigen grüssen euch aus
Nyuyera!
Tschau zäme.
By the way… uns geht es prima! Es wird bestens für uns gesorgt!
Bericht vom Montag, 10.08.2009
Ein Tag in Buhumba
6.45 Uhr | Der Wecker schrillt durch die afrikanische Morgendämmerung. Verschlafen strecken wir unsere Glieder und suchen den Weg unter dem Moskitonetz hervor. |
7.15 Uhr | Irgendjemand hat Wasser gekocht. Jeder knabbert an seinem trockenen Toast… Langsam weckt der Kaffee die Lebensgeister, der Tag kann losgehen. |
7.45 Uhr | Damit unsere Seele nicht hungert gibt es eine Portion aus den Psalmen. |
8.30 Uhr | Nun sind Körper, Seele und Geist bereit für einen abwechslungsreichen Arbeitstag: Jeffrey, unser Mann vom Fach, von allen nur Ingenieur genannt, ist bereits daran, 40cm tiefe Löcher zu graben. In diese verankern wir die vorher gefällten Bäume. Sie sind Teil des Gerüsts, welches wir um den bereits ca. 1,40m hohen Wassertank bauen. Nach 2 Stunden steht ein zwar nicht ganz Suva-konformes, aber dennoch praktisches Gerüst für unsere Weiterarbeit bereit. Während einige Ugander Zement mischen und andere ihre Arbeit genaustens beobachten, wagen wir uns auf die Holzkonstruktion und füllen die Lücken zwischen den selbstgebrannten Backsteinen. |
13 Uhr | Irgendjemand von uns hat Reis, Bohnen und Kartoffeln gekocht. Proteine und Kohlenhydrate helfen uns, unsere Kräfte zu regenerieren. |
14 Uhr | Nach einem Power-Nap geht es zurück auf die Baustelle. Nachdem wir dem Tank noch einige Reihen zugefügt haben, geht der Zement aus. Somit ist unser Arbeitstag zu Ende. |
16 Uhr | Unsere Wasservorräte werden knapp… Wir rüsten uns mit Kanistern aus und suchen die Quelle auf. Auf dem Weg dorthin sind wir noch munter und geniessen die `Million-Dollar-View`. An der Wasserstelle werden unsere 10-Liter-Kanister sofort von den Kindern gefüllt. Der 30-minütige Aufstieg zu unserem Zuhause kostet uns einige Schweissperlen. |
19 Uhr | Irgendjemand hat Posho (eine Art Polenta), Kabis und Karotten zubereitet. Wir geniessen unser Abendessen bei einem gemütlichen Schwatz. |
21 Uhr | Bevor wir unter die Moskitonetze schlüpfen, versuchen wir bei Kerzenschein, den roten Staub von unserem Körper zu waschen. |
23 Uhr | Andrea zählt Schäfchen… 10345… 10346… 10347… |
6.45 Uhr | Der Wecker schrillt… ein neuer aufregender Tag beginnt… |
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By the way… uns geht es prima, alle sind gesund und munter und wir gewöhnen uns an das afrikanische Leben hier.
Bericht vom Dienstag, 04.08.2009
Hallo Zäma
Nach unserem langen Flug via Dubai und Addis Abeba kamen wir in Entebbe an und wurden von Kenneth und William freundlich empfangen. Nach einer Nacht im Namirembe Guesthouse in Kampala fuhren wir über mehr oder weniger gute Strassen nach Kabale. Die Fahrt war spannend und abwechslungsreich... Überladene Lastwagen, Bananentransport auf dem Fahrrad, Dörfer, Märkte, plaudernde Menschen... in Kabale im Water Department of Kigezi wurden wir von Rev. Reuben, dem Bischof der ugandischen Kirche und weiteren Mitarbeitern mit einem Nachtessen begrüsst.
Heute Morgen besuchten wir die tägliche Morgenandacht und werden nun über das Projekt informiert. Danach werden wir das Dorf besuchen um einen ersten Einblick zu erhalten, wo wir uns die nächsten drei Wochen aufhalten werden. Ausserdem gilt es noch, eine lange Einkaufsliste zu schreiben und unsere Vorräte einzukaufen.
Wir sind trotz der langen Reise ziemlich fit und munter und sind nun gespannt, was wir alles erleben dürfen!
Liebe Grüsse vom Adventure Work Team @ Uganda
Mirjam, Andrea, Jonas, Claudia
























