
Einsätze, die verändern
Malawi Gruppeneinsatz 2009
Bericht vom Mittwoch, 05.08.2009
Nach der ersten Woche haben wir uns hier in Malawi bereits gut eingelebt und wir fühlen uns schon fast wie zuhause.
Die Kultur ist uns schon sehr vertraut und wir lernen jeden Tag mehr Chichewa. Mittlerweile können wir schon einfache Gespräche in Chichewa führen, was die Einheimischen zu amüsieren scheint.
Zu lachen gibt es viel auch zusammen mit den Einheimischen, wobei es trotzdem viele emotionale und traurige Momente gibt. Dies haben wir speziell beim Projekt Memory Books erfahren. Einige HIV-positive Menschen hatten die Gelegenheit ihre eigene Geschichte in einem Memory Book niederzuschreiben. Die Offenheit der Betroffenen war sehr erstaunlich und berührte uns sehr. Umso mehr teilten wir ihre Freude mit ihnen als sie uns stolz ihr Memory Book präsentierten. Ihre Euphorie stieg als sie unsere mitgebrachten T-Shirts erhielten, was wir auch gleich mit einem Foto festhielten.
Die Freude war auch sehr gross, als wir das Chickenhouse fast gänzlich fertig bauen konnten, auch wenn das Dach noch fehlte.
Unser Verhandlungstalent konnten wir am Samstag auf dem Markt unter Beweis stellen und somit viele schöne Souvenirs für unsere Familien in der Schweiz kaufen.
Am Sonntag im Gottesdienst im Dorf Matenje wurde unser Gesang sehr geschätzt.
Gestärkt starten wir in eine neue Woche und freuen uns auf den Mvu Nationalpark in Liwonde. Trotzdem sind wir uns alle einig, dass wir unsere Freunde hier in Malawi sehr vermissen werden, vor allem nach der rührenden Abschiedszeremonie, die am Montag mit viel herzlichem Gesang stattfand.
Mafuno abwino kuchokera ku Malawi – Swiss team (Viele Grüsse von Malawi – Schweizer Team)
Tionana Posachedwa (Bis bald)

Bericht vom Donnerstag, 30.07.2009
„Nach einer langen Reise wurden wir im Dorf Matenje herzlich mit Gesang und Tanz begrüsst. Die verschiedenen kulturellen Eindrücke überwältigten uns bereits am ersten Tag. Die Warmherzigkeit der einheimischen Bewohner beeindruckte uns sehr.
Am zweiten Tag begannen wir bereits mit der Arbeit vor Ort. Die Kinder- und Jugendarbeit sowie die Bauprojekte und Homevisits erfüllten uns mit grosser Freude. Die Kinder hatten grosse Freude an unseren Geschenken (Gummitwist, Springseil, Seifenblasen) mit denen wir gleich spielten.
In der Jugendarbeit beschäftigten sich die Teenager mit verschiedenen biblischen Geschichten. Ihre Liebe zu Gott berührte uns sehr. Es war spannend, die Diskussionen zwischen Gläubigen und Nicht-Gläubigen mit zu verfolgen.
Die Bauprojekte wie Toiletten- und Hühnerstallbau gehen, dank der guten Mithilfe der einheimischen Kinder, die fleissig Backsteine von einem zum anderen Ort schleppen, gut voran. Besuche bei den Einheimischen vor Ort (Homevisits) erlebten wir als sehr eindrücklich und emotional.
Besonders interessant ist es, zu sehen, wie einfach die Menschen leben und sich trotzdem immer wieder sehr dankbar zeigen, was sie mit „Zikomo Zikomo“ ausdrücken. Insgesamt erleben wir eine sehr reiche und intensive Zeit, grössere Krankheiten blieben bis dato aus. Wir spüren Gottes Gegenwart täglich und sind dankbar, dieses Abenteuer erleben zu dürfen.“



















