Hier informieren wir Sie, wie Sie sich für die berufliche Ausbildung von Jugendlichen engagieren können
TearFund-Berufsbildungsfonds

Chance für Berufsträume

Wir engagieren uns für die berufliche Ausbildung von Jugendlichen. Angepasst an die Gegebenheiten vor Ort übernehmen wir Ausbildungskosten, unterstützen die Berufsschulen in der Verbesserung des Unterrichts oder sensibilisieren Behörden ihre Verantwortung wahrzunehmen.

Uganda: Gemeinsam ein Geschäft führen

Jungen Menschen ohne Perspektiven wird eine Anlehre ermöglicht. Zum Beispiel als Coiffeusen, wie Esther und Jeannine: «Nach der Lehre haben wir zusammen einen Raum gemietet und als Coiffeursalon eingerichtet. Wir lernen gemeinsam ein Geschäft zu führen und können uns gegenseitig unterstützen.» Esther und Jeannine, Uganda

Neben den Friseur-Kursen gibt es Anlehren für Schneider und Schreiner. Die Absolventen werden mit Berufsleuten in Kontakt gebracht, bei denen sie ihre Ausbildung weiter vertiefen können.

Zusätzlich werden in Kursen verschiedene weitere Kompetenzen vermittelt. Diese sollen die Jugendlichen anschliessend ihrem Umfeld (Dorfgemeinschaften, Jugendgruppen etc.) vermitteln. Das heisst, sie werden zu Multiplikatoren, indem sie ihr Wissen weitergeben. Die Kompetenzkurse decken folgende Bereiche ab: Reproduktive Gesundheit, Umwelt und Klima sowie wirtschaftliche Themen.

Lesen Sie mehr über die Berufsbildung in Uganda.

Bangladesch: Als Unternehmer Jobs schaffen

Am Hope Technical Institut (HTI) erhalten Jugendliche aus ärmsten Verhältnissen ein Stipendium für eine technische Ausbildung. Die Kosten für Unterkunft und Verpflegung am Institut werden auch übernommen. Einer der Ausgebildeten ist Sahidul. Sein Traum: «Ich möchte einmal als Unternehmer Jobs schaffen.» Sahidul, Bangladesch

Die Ausbildung erfolgt in Bereichen wie Kleiderherstellung, Holzbearbeitung, Elektronik, Automechanik, Schweisstechnik oder Informatik. Das HTI fördert das bewährte, duale Bildungssystem. Im Anschluss an die Ausbildung unterstützt das HTI Job-Vermittlungs-Büro die Schüler bei der Stellensuche und hilft beim Eintritt in die Arbeitswelt.

Lesen Sie mehr über die Berufsbildung in Bangladesch.

 

 

Peru: Die Ernährung in meiner Region verbessern

Damit Jugendliche eine Alternative zum universitären Studium kennen lernen, werden bereits in der Sekundarschule Schnupperkurse angeboten. «Es gefällt mir, Esswaren aus lokalen Produkten herzustellen. So bleibt unsere Kultur erhalten. Als Bäckerin könnte ich die Ernährung in meiner Region verbessern.» Mariela, Peru

In Peru betreibt der Staat technische Zentren, die Berufsanlehren bieten. Diese Ausbildungen bieten meist keine gute Qualität und haben einen entsprechend schlechten Ruf. Die erfahrene Partnerorganisation Paz y Esperanza arbeitet eng mit den Behörden zusammen, um die Ausbildung an den Zentren und die Berufsaussichten der Absolventen zu verbessern. Damit auch Jugendliche ohne Universitätsabschluss einen Beruf erlernen können.

Werden Sie Berufsbildner

  • Übernehmen Sie als Firma oder gemeinsam mit Ihren Mitarbeitenden eine Berufsbildungspatenschaft.
  • Spenden Sie für jede neue Lehrstelle in Ihrem Betrieb gleichzeitig für die Ausbildung von Lernenden in unseren Projekten.
  • Schenken Sie z.B. an Weihnachten eine Ausbildung anstelle eines Kundengeschenkes.
  • Sie haben andere Ideen? Gerne besprechen wir diese mit Ihnen zusammen!

Kontaktieren Sie uns für eine Zusammenarbeit. Wir freuen uns!

Unterstützer

«Ich unterstütze TearFund seit Jahren weil ich einfach gut finde, was die machen»

Reto Dürig