Mädchen aus Uganda tanzen für die Reisegruppe.
Erlebnisreise 2017

Uganda - Ein Erlebnis

 

Bleibende Eindrücke

Eine erlebnisreiche Reise ist zu Ende. Unsere Teilnehmer sind begeistert und konnten viele berührende Erinnerungen in ihrem Gepäck mitnehmen:

«Es beeindruckt und berührt mich tief zu sehen, was TearFund mit seinen Partnerorganisationen hier erreicht. Ganz besonders das Projekt, bei dem Kinder aus den Goldminen geholt werden und in die Schule können, berührt mich sehr.» Marianne S.

«Ich bin begeistert von der Liebe und Freundlichkeit der Menschen hier. Die Ernsthaftigkeit mit der die lokalen TearFund Partner die Projekte vorantreiben ist beeindruckend.» Mario S.

«Diese Reise öffnet mir die Augen über die reelle Situation in Uganda. Seit Jahren hatte ich Vorurteile über Schwarzafrika, die schon nach zwei Tagen verschwunden sind. Ich bin sehr positiv überrascht über alles, was ich gesehen, gehört, erlebt habe.» Daniel D.

«Ein schönes Erlebnis war / ist die Herzlichkeit der Menschen, denen wir begegnet sind. Ihre Gastfreundschaft und ihre Offenheit, die Sauberkeit ihrer Räumlichkeiten und Häuser, und ihren Wert auf saubere Kleider hat mich beeindruckt. Das Herz ist erweitert worden.» Bernd R.

«Ich bin beeindruckt vom Engagement der einheimischen TearFund Partnern. Sie haben eine grosse Liebe und sind voller Motivation. Sie investieren in Projekte, die den Menschen nachhaltig helfen, ihren Lebensunterhalt auf die Dauer sichern und an ihre Eigenverantwortlichkeit appellieren.» Judith D.

 

3. August 2017

Die Zeit verging für unsere Reisegruppe wie im Flug:

«Heute verabschieden wir uns von Uganda und machen einen Ausflug auf dem See Bunyoni. Diese Gegend nannte Churchill einst "Switzerland of Africa". Sehr wahrscheinlich haben wir uns deshalb sofort heimisch gefühlt in diesem Kigezi-Distrikt. 
Die Erlebnisse waren vielfältig. Wir verabschieden uns vom TearFund-Partner, indem wir einander unter dem Sternenhimmel Ugandas segnen. Der Leiter des Wasserprojekts, Rev. Reuben sagt: Wer einmal hier war, kommt immer wieder zurück.»

Zu guter Letzt fiel auf dem See Bunyoni noch der Motor des Bootes aus. Gut, war gerade ein Boot in der Nähe, in welchem eine Familie mit ihrer Ernte unterwegs war und die sofort Hilfe angeboten hatte.

 

1. August 2017

Projekt "Wasser ist Leben"

Heute besuchten wir im Südwesten Ugandas ein eindrückliches Wasserversorgungsprojekt. Über 2000 Meter hoch standen wir an einer geschützten Quelle und bei diversen Wassertanks. Als TearFunds Partner mit der Bevölkerung über Wasserleitungen sprach, konnten und wollten die Leute nicht glauben, dass es möglich war, Wasser in ihre unmittelbare Nähe zu leiten. Aber es war möglich! Sauberes Wasser in Gehdistanz hat das Leben der Bergbevölkerung verändert: sie haben jetzt Zeit fürs Bestellen der Felder und haben dadurch eine bessere Ernte, die Kinder besuchen den Unterricht ohne Unterbrechung, Infektionskrankheiten aufgrund von Wasserknappheit und dreckigem Wasser können vermieden werden. Als wir den Hügel von der Quelle zu unserem Fahrzeug hinaufgehen, meinte jemand aus der Gruppe: «Unvorstellbar, dass vor dem Bau der Tanks und Wasserleitungen Kinder, Jugendliche und Frauen täglich 2-4 Stunden barfuss den steilen Hang zum Wasserholen hinunter und hochsteigen mussten.» Die Freude am Wasser und die Dankbarkeit der Bevölkerung ist GROSS!

Infos zum Projekt: http://www.tearfund.ch/laender-und-projekte/uganda/wasser-ist-leben/?noMobile=1

Am Abend feierten wir zusammen 1. August. Wir hatten das Vorrecht, eine zu Herzen gehende Rede der  Nationalrätin Marianne Streiff zu hören. Und das in Uganda!

 

28. Juli 2017

Am gestrigen Tag war Safari angesagt. Die Gruppe ist begeistert: «Wir geniessen Natur und Tiere. Wie schön Uganda ist!» 

 

26. Juli 2017

Die Reisegruppe besuchte zwei Projekte von TearFund. Hier einige Einblicke, die sie erhalten haben:

Projekt "Berufseinstieg für Jugendliche" in Mbale

Jugendliche, die aus armen Verhältnissen kommen, machen eine Anlehre: als Schreiner, Coiffeuse, Schneider. Wir besuchen drei Jugendliche, die eine der 3monatigen Lehren absolviert haben. Alle haben Kunden, die ihre Dienstleistung in Anspruch nehmen. Das ist wirklich schön zu sehen. Maliza und ihre Familie wohnen abgelegen, am Hang im Gebirge vom Mount Elgon im Osten Ugandas. Sie kochte für uns und für ihre Nachbarschaft auf einem energieeffizienten Ofen* einheimische Gerichte vom Feinsten. Es war ein Festessen. Wir waren sehr willkommen! Die Freude Maliza’s über unseren Besuch war offensichtlich. Nach dem Besuch dieser begünstigten Familie erzählte der Projektleiter Rev. Robert, dass der Ehemann Joseph sehr nervös gewesen sei bei unserer Ankunft auf dem kleinen Hof. Dass wir bei ihnen essen, konnte er kaum glauben. Die Weissen essen in MEINEM Haus! sagte er. Das hätte ihn überwältigt. Er dankte Gott und meinte, dass sei Gottes Gnade gewesen.

*anstatt auf offenem Feuer zu kochen, bauen die Leute unter der Anleitung von TearFunds Partner einen Ofen aus Lehm. Der Vorteil zum offenen Feuer im Haus: keine Gesundheitsschäden durch den Rauch, weniger Holzverbrauch, gleiches Feuer für 2-3 ‘Platten’.

Mehr zum Projekt: http://www.tearfund.ch/laender-und-projekte/uganda/berufseinstieg-fuer-jugendliche/

 

Projekt "Bildung statt Kinderarbeit" in Busia

Auch in Busia assen wir bei Begünstigten vom Projekt, diesmal bei Pastor Andrew der Ebenezer Kirche, wo wir Gottesdienst gefeiert hatten. Er meinte, für ihn sei dieser Besuch und das gemeinsame Essen wie Weihnachten gewesen. Das gemeinsame Essen mit den Einheimischen hat enorm viel Freude bei den Gastgebern ausgelöst. Wir fühlten uns auch an beiden Orten über alle Masse willkommen. Das war beeindruckend.

Infos zum Projekt: http://www.tearfund.ch/laender-und-projekte/uganda/bildung-statt-kinderarbeit/?L=0&noMobile=1

 

25. Juli 2017

Unsere Ugandareisenden haben Ihr Ziel gesund und wohlbehalten erreicht. Reiseleiterin Christa Bauer sendet herzliche Grüsse an alle Daheimgebliebenen und berichtet über die ersten Eindrücke:

«Wir besuchten gestern zwei Goldminen in Busia, im Osten Ugandas, in denen früher Kinder arbeiteten. Dank Sensibilisierung der Bevölkerung und einem neuen Gesetz - beides Dank der Sensibilisierungsarbeit von TearFunds Partner CaRNaC, gehen diese Kinder jetzt zur Schule.

Wir assen zu Mittag mit 77 dieser Kinder und deren Eltern. Vor dem Essen tanzten sie und sagten selbst geschriebene Gedichte auf. Fast immer war der Inhalt: Früher arbeiteten wir in Goldminen. Jetzt gehen wir zur Schule. Wir wollen Arzt, Lehrer oder Jurist werden. Never lose Hope - Verliere nie die Hoffnung. Das war wirklich eindrücklich und berührend.»