
Einsätze, die verändern
Vorbereitungstreffen im Pfadihaus Dietikon
Am 25./26.6.10 trafen sich die beiden Gruppen, die demnächst nach Uganda und Malawi ausreisen werden. Vorrangig war bei diesem Treffen das Kennenlernen unserer Teilnehmer, um sich gemeinsam auf den Aufenthalt in einem afrikanischen Land vorbereiten zu können.
Die Gruppendynamik, die während dieser beiden Tage entstand, steigerte unsere Vorfreude immens.
Grund für das Entstehen einer solchen Gruppendynamik war das vielfältige Programm, in dessen Rahmen es vor allem darum ging, sich auf das Zusammenleben mit einer fremden Kultur vorzubereiten. Interkulturelle Kommunikation ist ein wichtiges Thema, um sich auch ohne Worte miteinander verständigen zu können. Stereotype, Höflichkeitsformen, Kleiderordnung u.v.m. sind Aspekte einer Kultur, die ihre Wurzeln oft in der Geschichte eines Landes haben. Dieses Hinausschauen über den Tellerrand ermöglicht uns, fremde Verhaltensweisen besser zu verstehen und auch eigene Verhaltensweisen bewusst zu hinterfragen oder zumindest nicht als Maßstab für Bewertungen zu verwenden. Ein einleuchtendes Beispiel war die „Schweizer Brille“, die man einfach von Zeit zu Zeit abnehmen sollte, um ganz unvoreingenommen unbekannte Verhaltensweisen verstehen zu lernen.
Aber auch unsere Scheu vor Fremdsprachen haben wir überwunden, indem wir zwei Stunden nur auf Englisch miteinander kommuniziert haben. Weitere Kommunikationsfallen wurden uns während einer interaktiven Simulation bzw. einem Rollenspiel vor Augen geführt, was zu spannenden Diskussionen geführt hat und zu vielen Fragen anregte. Diese konnten durch ehemalige Teilnehmende aus der Uganda- und Malawi-Gruppe hinreichend beantwortet werden. Ihre Vorträge waren sehr informativ und man konnte sich dank der vielen Fotos ein genaueres Bild davon machen, was einen während der Reise alles erwartet.















