TearFund-Afrikalauf 2010
Hoffnung erlaufen für Waisenkinder in Sambia
73 Läuferinnen und Läufer zeigten am Samstag, 4. September 2010, grössten Einsatz und erliefen über 50‘000 Franken für Waisenkinder in Sambia. Herzlichen Dank für den gewaltigen Einsatz, der dieses Resultat möglich gemacht hat. Ein grosser Dank auch an alle Sponsoren und an die Helferinnen und Helfer.
Mit dabei war auch Nationalrat und TearFund-Präsident Walter Donzé. Er rannte selber 6.8 Kilometer und meinte dazu: „Ich will mit gutem Beispiel vorangehen und denen danken, die sich hier einsetzen.“ Mitgerannt ist auch der Schaffhauser Regierungsrat Christian Amsler: „Ich jogge selber gern in meiner Freizeit. Bei TearFund überzeugt mich der professionelle Auftritt. Und es macht mir Freude, wenn Jugendliche an einem solchen Anlass mitmachen.“
Unter den Läufern befand sich auch ein Spitzensportler: Ali Hakimi, sechsfacher WM-Teilnehmer und Olympia-Finalist, rannte locker sagenhafte 44 Runden und strahlte nach dem Lauf: „Ich bin nächstes Jahr wieder dabei!»
Joel Wirth (10) hat mit seinem Lehrer Stephan Wolf und 5 Mitschülern am Afrikalauf teilgenommen. Strahlend und sichtlich stolz erzählt er nach dem Lauf: "Ich bin 22 Runden gelaufen, bekomme 39 Franken pro Runde und zudem 70 Franken Fixpreis. Ich habe 15 Sponsoren gefunden!" Auf die Frage, ob er wisse, für welche Zweck er gerannt sei, nickt der Junge: "Ich bin für Kinder gerannt, die keine Eltern mehr haben." Am Afrikaabend erhielt Joel den Kinder-Hauptpreis, weil er am meisten Sponsoren gesucht hatte. Die Belohnung: Einen Zürichzoo-Eintritt (2 Personen) und eine schöne 85cm grosse Giraffe von teartrade.ch
Der Lehrer Stephan Wolf ist sehr stolz auf seine Schülerinnen und Schüler: "Sie haben alles gegeben! Ich habe heute mit einigen meiner Viertklässler mitgemacht, weil man miteinander viel mehr erreichen kann. Es geht ums Vervielfachen. Auch für Kinder ist es der Plausch zu merken: Ich bewirke etwas."
Was war Susanne Steiners Motivation, an den TearFund-Afrikalauf zu kommen? "Ich finde, dass TearFund tolle Arbeit leistet. Ich finde es super, dass TearFund mit Partnern vor Ort arbeitet. Vor zwei Jahren war ich in Uganda und habe dort einen Einsatz geleistet im Wasser- und Hygieneprojekt. Ich habe 1:1 gesehen, wie das TearFund-Projekt Leben verändert. Das war schön und hat mich motiviert."







