TearFund-Afrikalauf 2011
Schritte für Waisenkinder in Sambia
Auch dieses Jahr gab es den TearFund-Afrikalauf. Am 10. September waren topmotivierte LäuferInnen auf der Leichtathletikanlage in Stein (AG) gemeinsam für Waisen in Sambia unterwegs. Rund 40'000 Franken kamen zusammen, um Kindern Bildung zu ermöglichen.
"Ich renne eigentlich sehr ungern", erzählt eine Teilnehmerin, "aber das Projekt von TearFund, das Waisen in Sambia Bildung ermöglicht, überzeugt mich. Dafür lohnt es sich zu rennen!"
Am Sportlerlauf um 11 Uhr war Tempo angesagt: Kurz vor dem Lauf motivierte Christa Bauer die LäuferInnen und gab Einblick ins Projekt. Danach rannten die LäuferInnen während einer Stunde - stets unterhalten von afrikanischer Musik oder von "Radio Lifechannel", dem offiziellen Medienpartner vom Afrikalauf. Am Mittag wartete ein leckeres, afrikanisches Menü auf die Besucherinnen und Besucher. Für die zahlreichen Kinder gab es ein Kinderprogramm.
Am Familienlauf um 13 Uhr kamen auch Kinderwagen und Walkingstöcke zum Einsatz: Klein und Gross machten begeistert mit. «Wir sind am Afrikalauf dabei, weil wir den Kindern in Sambia helfen möchten, die nicht wie wir zur Schule gehen können», erklären Selina und Rahel, die beide im Voraus Sponsoren gesucht haben und am Lauf mitgerannt sind. «Ausserdem rennen wir gerne, und das Gruppenerlebnis war super!»
Noah, ein zehnjähriger Junge aus Lyss, rannte die meisten Runden von allen Läufern: 31 Runden, das sind über 12 Kilometer. "Ich bin mitgerannt, weil ich etwas für die Kinder in Sambia machen wollte.", erzählt er.
Das Projekt
Das Projekt
Die Auswirkungen von HIV/Aids verschärfen die prekäre Armutssituation in Sambia. Rund die Hälfte der 11,9 Millionen Einwohner sind Kinder, es gibt etwa 700‘000 Vollwaisen. Gemeinsam mit der lokalen Partnerorganisation engagiert sich das Hilfswerk TearFund dafür, dass Waisenkinder und andere Kinder in Not Schulmaterial, Uniformen und Beiträge für den Schulbetrieb erhalten. So schenken wir ihnen eine faire Chance auf eine bessere Zukunft.
“Ich gehe gerne zur Schule, denn sie ist das Tor zu einer besseren Zukunft”, erzählt die 20jährige Rachael. Eine Ausbildung ist für sie nicht selbstverständlich. Nach dem Tod ihres Vaters konnte die Familie das Geld für die Schule nicht mehr aufbringen und das Mädchen musste daheim bleiben. Dank der Unterstützung durch EFZ besucht Rachael heute die elfte Klasse. “Ohne diese Hilfe hätte ich es kaum geschafft”, meint sie.
Freiwillige besuchen die (Pflege-) Familien, in denen gefährdete Kinder wohnen. So wird sichergestellt, dass sich die Kinder ausgewogen ernähren können und die Grundbedürfnisse der Familien abgedeckt sind. Die Freiwilligen stellen eine wichtige Verbindung her zwischen den einzelnen Familien und EFZ.


















